Riesen-Würgeschlange in Graz entkommen

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Verfasst am: 26. 07. 2010 [22:50]
Sexy_Girl
fleissiger Benutzer
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tierlieb schrieb:


15. 04. 2009, 17:48
Kampf um Leben & Tod
Kenianer biss Python in den Schwanz



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Verfasst am: 27. 07. 2010 [11:57]
tierlieb
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Ausgebüxte Boa
27.07.2010, 11:21
Schlangen-Besitzer: "Hoffentlich wird sie bald gefunden"

http://imgl.krone.at/Bilder/2009/06/07/Schlangen-Besitzer_Hoffentlich_wird_sie_bald_gefunden-Ausgebuexte_Boa-Story-212116_476x250px_2_MrJlIqB1FKb8Y.jpg

Seit Sonntag herrscht in Graz-Liebenau Schlangenalarm: Eine Boa Constrictor ist entwischt, die Polizei mahnt Mütter von Kleinkindern und Tierbesitzer zu erhöhter Vorsicht. "Steirerkrone"-Redakteur Manfred Niederl sprach mit dem Besitzer, der aber anonym bleiben wollte. Dem Schlangenhalter, der die drei Meter lange und 20 Kilogramm schwere Würgeschlange namens Amanda nicht bei der Behörde gemeldet hatte, drohen derzeit gleich mehrere behördliche Verfahren.

"Krone": Wie schaut Ihre Boa, eine Würgeschlange, aus?
Besitzer: Sie ist etwa drei Meter lang, 20 Kilogramm schwer, hell- und dunkelbraun gefleckt. Vor zehn Jahren habe ich sie anstatt eines viel teureren Salzwasser-Aquariums gekauft. Damals war sie nur 40 Zentimeter kurz.

"Krone": Was ist passiert?
Besitzer: Nun, die Schlange halte ich in einem Terrarium. So gegen 14 Uhr wollte ich - wie ich es alle fünf bis sechs Wochen mache - ein lebendes Kaninchen verfüttern, das hat meine Boa aber im ersten Moment offenbar irgendwie verschreckt.

"Krone:" Verschreckt?
Besitzer: Ja. Sie ist mit voller Wucht gegen die Schiebetür geprallt. Das Glas ist zersplittert, dann hat mich die Schlange in den kleinen Finger der rechten Hand gebissen. Ist ja nur ein Kratzer...

"Krone:" Und dann?
Besitzer: Ich bin zu einer Geburtstagsfeier gegangen. Um 20 Uhr war ich wieder daheim und hab' die Boa nicht mehr gesehen. Ich glaub's noch immer nicht, aber das sonst so träge Reptil hat es geschafft, über die gekippte Balkontür aus dem ersten Stock zu entkommen. Hoffentlich wird es bald gefunden.

Schlange war nicht gemeldet, Kauf vor 10 Jahren aber legal
Die Behörden wussten von Amanda übrigens nichts. Laut Polizei-Einsatzleiter Willibald Thaller hatte der Schlangenbesitzer das Reptil nicht gemeldet. Vor zehn Jahren war der Kauf einer Boa allerdings noch legal. Ein behördliches Verfahren gegen den Tierhalter sei zwar eingeleitet worden, ob der Mann für ein Melde-Vergehen belangt werden kann, sei aber "eine Frage der Rechtsauslegung".

Wegen der offen gelassenen Balkontür drohe dem 52-Jährigen aber auch ein Verfahren wegen fahrlässiger Gemeingefährdung. Thaller hielt dem Halter aber zu Gute, dass er überhaupt die Polizei informiert habe. Eine weitere Konsequenz werde eine Rechnung für den Einsatz sein. Wie hoch diese ausfallen wird, konnte er nicht sagen: "Die meisten Beamten waren ohnehin im Dienst und die Polizeischüler wären sonst eben in ihren Klassen gesessen."

In Sachen Tierschutz wird von der Polizei jedenfalls das Terrarium, in dem Amanda lebte, beanstandet. Dass das Behältnis in jedem Fall zu klein war, habe selbst er als Laie erkannt, so Thaller.

Keine Suchaktionen mehr
Derzeit wird nach der Boa, die in den Gärten der Christophorus-Siedlung in Graz vermutet wird, nicht aktiv gesucht. "Wir fahren gelegentlich mit einer Streife vorbei und die umliegenden Bauern versprachen, auch in ihren Kürbisäckern ab und zu nachzuschauen", so Polizeieinsatzleiter Willibald Thaller. Man gehe davon aus, dass es der Schlange momentan zu kalt ist und sie sich vorerst an einem warmen Plätzchen verkrochen hat.

Verfasst am: 27. 07. 2010 [12:44]
Speedy
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Boa constrictor war nicht gemeldet
http://steiermark.orf.at/stories/458684/

Die in Graz ausgekommene Boa constrictor "Amanda" bleibt verschwunden. Die Würgeschlange war nicht bei der Behörde gemeldet und in einem viel zu kleinen Terrarium untergebracht. Die Suche wurde eingestellt.


Die Bauern der Umgebung wollen ihre Äcker nach der Schlange absuchen. Polizei stellte Suche ein
Die Suchaktion nach der Schlange wurde am Montag erfolglos abgebrochen. In den nächsten Tagen wird es keine intensive Suche mehr geben, heißt es von der Polizei, trotzdem wolle man "nach dem Tier Ausschau halten. Wir fahren gelegentlich mit einer Streife vorbei und die umliegenden Bauern versprachen, auch in ihren Kürbisäckern nachzuschauen", so Polizeieinsatzleiter Willibald Thaller.

Man gehe davon aus, dass es der Schlange momentan zu kalt ist und sie sich an einem warmen Plätzchen verkrochen habe, so Thaller, zumal nun auch die Verdauung des am Sonntag verfütterten Hasen begonnen habe.


Bei Fütterung Hand mit Hasen verwechselt
Zum Hergang der Bissattacke auf den Besitzer der Boa constrictor konnte die Polizei noch nichts Genaueres sagen. Nach ersten Angaben des 52-Jährigen dürfte das Reptil bei der Fütterung die Hand des Mannes mit dem Hasen verwechselt haben. Das Terrarium ging im Zuge der Futtergabe zu Bruch. Als der Mann seine Wohnung im ersten Stock verließ, vergaß er auf die gekippte Balkontür.


Der Kauf der Boa vor etwa zehn Jahren sei legal gewesen, so die Polizei. Verfahren gegen Schlangenbesitzer
Gegen den Schlangenbesitzer wird nun ein behördliches Verfahren eingeleitet. Der Kauf der Boa vor etwa zehn Jahren sei legal gewesen, so Thaller, nur habe sich inzwischen das Landesgesetz geändert. Das Terrarium sei aber in jedem Fall viel zu klein gewesen, außerdem hätte der Mann auf zwei geschlossene Sicherheitszonen achten müssen.

Wer wie im Fall des 52-jährigen Grazers die Balkontüre im Raum mit dem Terrarium gekippt lässt, verstößt gegen die Auflagen.


Kosten für Polizeieinsatz werden verrechnet
Wegen der offen gelassenen Balkontür drohe dem Halter aber auch ein Verfahren wegen fahrlässiger Gemeingefährdung. Eine weitere Konsequenz werde eine Rechnung für den Einsatz der Exekutive sein. Wie hoch diese ausfallen wird, konnte der Einsatzleiter nicht sagen: "Die meisten Beamten waren ohnehin im Dienst und die Polizeischüler wären sonst eben in ihren Klassen gesessen."

Zwei Gesetze relevant
Wer ein Wildtier zu Hause haben möchte, muss sich an zwei Gesetze halten: an das Tierschutzgesetz sowie das Landessicherheitsgesetz. Das Tierschutzgesetz schreibt vor, dass man ein Wildtier bei seiner Gemeinde melden muss.

Im Landessicherheitsgesetz ist geregelt, dass gefährliche Wildtiere nicht nur gemeldet, sondern auch bewilligt werden müssen, sagt Peter Fürst, Leiter des Veterinäramtes der Stadt Graz: "Im Landessicherheitsgesetz sind Schlangen als gefährliche Tiere eingestuft."

Geldstrafen von bis zu 2.000 Euro
Wer sich keine entsprechende Erlaubnis bei seiner Gemeinde holt, muss mit einem Verwaltungsstrafverfahren rechnen. "Die Haltung von gefährlichen Tieren ohne Bewilligung ist grundsätzlich ein strafbarer Tatbestand, der mit Geldstrafen von bis zu 2.000 Euro geahndet wird", so Fürst.


Der Prozentsatz der nicht gemeldeten Tiere sei weit höher.
50 Prozent ordnungsgemäß gemeldet
Viele Tierbesitzer lassen ihre Exoten aber erst gar nicht bewilligen. Wie viele das sind, könne man nur schätzen, sagt Fürst: "Wir gehen derzeit etwa davon aus, dass 50 Prozent der Tierhaltungen ordnungsgemäß gemeldet und bewilligt sind."

Jedes zweite Wildtier wird also nicht gemeldet. Tierschützer und Reptilienexperten vermuten, dass dieser Prozentsatz noch weit höher liegt und tausende Schlangen, Giftspinnen und andere Exoten illegal in den steirischen Haushalten zu finden sind.


@Potti83

Ich würde an deiner Stelle nochmals schnell das Laufen trainieren bevor du in die Steiermark fährst. Schreib uns wenn du die Schlange siehst, wir rufen dann den Tierfänger.

VV
Speedý
Verfasst am: 27. 07. 2010 [19:46]
Potti83
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klar, werd mit sam noch eifrig trainieren, dann wird das schon!!! solang die sich nicht zu mir ins bett kuscheln will, hab ich ja kein problem mit ihr...
Verfasst am: 28. 07. 2010 [07:35]
tierlieb
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Tierhaltung: Wilde Kreaturen
27.07.2010 | 18:44 | DUYGU ÖZKAN UND NINA PONGRACZ (Die Presse)

Amanda ist verschwunden und die Polizei sucht nicht (mehr) nach ihr. Dafür ist ganz Graz auf der Lauer. Das Verschwinden der Schlange hat eine Debatte rund um die Haltung von „wilden Kreaturen“ ausgelöst.

Wien/GRAZ. Amanda ist verschwunden und die Polizei sucht nicht (mehr) nach ihr. Dafür ist ganz Graz auf der Lauer, schließlich ist Amanda eine Boa und rund drei Meter lang. Das Verschwinden der Schlange hat eine Debatte rund um die Haltung von „wilden Kreaturen“ ausgelöst. Denn: Wie verhält man sich, wenn man mit Amanda Bekanntschaft macht?

„Man sollte jedenfalls einen Abstand von mindestens zwei Metern zu der Schlange einhalten und keinesfalls mit der Hand in Richtung ihres Kopfes greifen“, erklärt Robert Riener, Reptilienkurator im Haus des Meeres. Das Reptil würde die Hand mit Futter verwechseln und zubeißen. Entgegen der landläufigen Meinung haben auch Würgeschlangen wie die Boa constrictor gut ausgebildete Zähne. Sie dienen der Fixierung der Beute durch einen gezielten Biss bevor die Boa ihr Opfer zu Tode würgt.

Erwachsene können daher verletzt werden, für Kleinkinder könnte die Schlange sogar lebensgefährlich werden. Vom eigenmächtigen Einfangen rät Riener daher ab: „Wer sie entdeckt, sollte die Behörden informieren und das Tier bis zu deren Eintreffen im Auge behalten.“ Die örtlichen Polizei- und Feuerwehrdienste seien momentan gut vorbereitet auf diesen ungewöhnlichen Einsatz.

Dem Halter von Amanda droht jedenfalls ein Verfahren. Bei der Fütterung wurde er am Sonntag von der Schlange attackiert, dabei wurde das Terrarium beschädigt. Er verließ die Wohnung – und ließ das Fenster gekippt. Daher hat er grob fahrlässig gehandelt, sagt Willibald Thaller von der Polizeiinspektion Liebenau (Graz). Somit muss er die Einsatzkosten übernehmen. Wenn das Tier jedoch artgerecht gehalten wird, und es kommt dennoch zu einem Unfall und Einsatz, „kann einem nichts verrechnet werden“, so Thaller. Für Polizei und Feuerwehr ist es dann ein ganz normaler Einsatz.



200 Schlangen in Wien
Unerschrockene, die trotzdem ein „Wildtier“ halten wollen, müssen diese bei den Behörden – in Wien ist dafür die Magistratsabteilung (MA) 60 zuständig – melden. Gefährliche Tiere, etwa eine große Anaconda, dürfen nicht gehalten werden. Um ein Tier anzumelden, müssen die Halter nicht persönlich erscheinen, sagt Josef Ferber von der MA 60. Man könne die Tiere auch per E-Mail oder Telefonanruf melden. Die MA kontrolliert dann stichprobenartig die Haltung der Tiere. Wird ein Reptil nicht artgerecht gehalten, gibt die MA entweder Anweisungen (wenn das Terrarium vergrößert werden muss) oder nimmt das Tier ab. Vergangenes Jahr sei das dreimal vorgekommen, berichtet Ferber. In Wien sind rund 500 Reptilien angemeldet, 200 davon sind Schlangen. Dabei sind Boas offenbar nicht die Favoriten der Schlangenhalter: „Kornnatter und Königspython sind sehr beliebt“, sagt Anton Robitza, Inhaber von Zoo Austria in Wien. Robitza hat zurzeit 70 Schlangen in seinem Geschäft. Größere Schlangen verkaufe er allerdings selten: „Die kann man an einer Hand abzählen, die ich jährlich verkaufe“, sagt er. Eine Boa kostet bei ihm rund 100 Euro. Im Internet werden die Boas für bis zu 300 Euro gehandelt.

Oft würden die Kunden kaum etwas über Schlangenhaltung wissen, klagt Robitza. Die Halter müssen sich vor allem über das Terrarium und die Fütterung (Mäuse, Ratten, Meerschweinchen) informieren. „Man braucht hier viel Vorkenntnis“, ergänzt die Sprecherin des Tierschutzvereines „Vier Pfoten“, Nunu Kaller. Denn die kleinste Temperaturänderung würde sich schon auf das Tier auswirken; und auch eine Schlange habe Stress. Daher fordert der Verein ein Verbot: „Das sind keine Tiere für die Haltung“, sagt Kaller.

Für Robitza hingegen ist die Schlangenhaltung recht unkompliziert: Beachte man alle Anweisungen, genüge – im Gegensatz zu einem „normalen“ Haustier – eine viertel bis halbe Stunde Pflege täglich.

http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/583987/index.do?_vl_backlink=/home/index.do

Verfasst am: 28. 07. 2010 [18:02]
SaBiene
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tierlieb schrieb:


Amanda ist verschwunden



eine drei Meter lange und 20 kilogramm schwere schlange kann nicht so einfach "verschwinden" icon_rolleyes.gif
Verfasst am: 29. 07. 2010 [14:33]
lumpazius
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"Amanda" in der Küche des Besitzers gefunden
http://steiermark.orf.at/stories/459313/

Die am Sonntag in Graz entkommene Boa constrictor "Amanda" ist am Donnerstag wiederaufgetaucht - und zwar in der Küche ihres Besitzers. Sie hatte sich unter einer Anrichte verkrochen.


Die Wohnung wurde schon am ersten Tag untersucht.
Am Sonntag entkommen
Die 3,5 Meter lange Boa constrictor war nach Angaben ihres Besitzers Sonntagabend nach der Fütterung durch eine gekippte Balkontür entkommen. Bereits am ersten und zweiten Tag stellten die Einsatzkräfte die Wohnung des 52-Jährigen auf den Kopf, entdeckten die Schlange aber nicht.

Seitdem wurde im Freien nach dem Tier gesucht, sogar ein Hubschrauber sollte zum Einsatz kommen, was jedoch wieder verworfen wurde.


Die Schlange hatte sich unter einem Küchenkasten verkrochen. Am Donnerstag entdeckt
Nachdem ein Schlangenexperte sich den Balkon der Wohnung am Donnerstag angesehen hatte und meinte, dass das Tier wohl doch noch in den vier Wänden des Grazers sein könnte, wurde nochmals im ersten Stock des Mehrparteienhauses gesucht.

Gegen 13.00 Uhr nahm "Amandas" Versteckspiel schließlich ein Ende: Der Sachverständige Werner Stangl entdeckte sie hinter einem Küchenkasten. Die Schlange war laut Polizei durch einen etwa zehn Zentimeter schmalen Schlitz gekrochen und bei der ersten Durchsuchung der Wohnung nicht gefunden worden.


Schlange darf zunächst beim Besitzer bleiben
"Amanda" konnte ihr Versteck bisher noch nicht verlassen, da ein Teil der Küchenmöbel abgebaut werden muss, um zur Schlange zu gelangen. In der Zwischenzeit steht sie unter Aufsicht eines Schlangenexperten.

Nach ihrer Befreiung dürfe die "Amanda" erst einmal beim Besitzer bleiben, heißt es von der Polizei. Ob der das Tier auch weiterhin behalten darf, entscheidet das Veterinäramt.


Rechtliche Rahmenbedingungen geändert
Mit dem Fund haben sich aber wohl die rechtlichen Konsequenzen für den Besitzer etwas geändert, denn da das Tier die Wohnung nicht verlassen hat, dürfte die Staatsanwaltschaft auch keine Anklage wegen fahrlässiger Gemeingefährdung erheben. Das behördliche Verfahren wegen der versäumten Meldung und dem zu kleinen Terrarium laufe aber weiter, so die Polizei.


Unklarheit herrscht darüber, wer für die Einsatzkosten aufkommt.
Wer muss zahlen?
Unklarheit herrscht noch über die Frage, wer für die Einsatzkosten der Polizei aufkommt. Laut der Exekutive wurde der Bundespolizeidirektion Meldung erstattet. Dort wird man entscheiden, ob grobe Fahrlässigkeit vorliegt und der 52-jährige Besitzer zahlen muss.
Verfasst am: 29. 07. 2010 [17:10]
Veronika
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Beiträge: 84
29. 07. 2010, 13:43
Graz
Boa in Küche des Besitzers gefunden

Die Würgeschlange wurde hinter einem der Kästen entdeckt. Das Tier war nie aus der Wohnung des Besitzers geflüchtet.

"Amanda", die seit Sonntag in Graz-Liebenau abgängige Boa Constrictor, ist am Donnerstag laut Polizei "wohlauf" in der Küche hinter einem der Kästen in einem Zehn-Zentimeter-Schlitz von einem Sachverständigen gefunden worden. Das Tier war - entgegen der Vermutung der vergangenen Tage - demnach nie aus der Wohnung ihres 52-jährigen Besitzers geflüchtet. Das behördliche Verfahren gegen den Grazer Schlangenliebhaber wird aber durchgezogen. Ihm war der ganze Wirbel am Donnerstag "etwas peinlich".

Wohnung mehrmals durchsucht
Obwohl an den ersten beiden Tagen die Einsatzkräfte mehrmals die Wohnung in der Liebenauer Hauptstraße in der Nähe des Magna-Steyr-Werkes erfolglos durchsucht hatten und angenommen wurde, dass sich das Tier durch die gekippte Balkontür aus dem Staub gemacht hat, wollte Sachverständiger Werner Stangl am Donnerstag "noch einmal von vorne anfangen". Nach dem Tipp eines weiteren Schlangenexperten, der sich am Donnerstag den Balkon, über den das Reptil geflüchtet sein soll, ansah, wurde ein weiteres mal die Wohnung des 52-Jährigen auf den Kopf gestellt - und man wurde fündig.
Hasen-Mahlzeit
"Amanda" hatte sich nach ihrer Hasen-Mahlzeit am Sonntag ein warmes Plätzchen zum Verdauen gesucht und fand in der Küche hinter einem Kasten ein lauschiges Eck. Dort lag das Tier bis Donnerstag - gegen 13.00 Uhr fand sie Stangl. Der Boa gehe es laut Polizei gut. Sie bleibt nun vorerst bei ihrem Besitzer. Am Freitag oder Montag soll der Grazer aber Besuch vom Veterinäramt bekommen, das die Meldung des Tieres sowie die Haltungsbedingungen prüft.
Gefahr
Peter Fürst, Leiter des Veterinärreferats der Stadt Graz, erklärte, dass im Falle einer verabsäumten Meldung ein Verwaltungsstrafverfahren nach dem Landessicherheits- und dem Bundestierschutzgesetz eingeleitet werde. Er begründete das damit, dass zum einen die Schlange als Wildtier nach dem Tierschutzgesetz gemeldet und zum anderen auch wegen der Gefährlichkeit der Boa um eine Bewilligung nach dem Landessicherheitsgesetz angesucht hätte werden müssen. Insgesamt droht dem Besitzer damit eine Höchststrafe von 15.000 Euro, die jedoch nur dann ausgesprochen wird, wenn auch arge Tierquälerei vorliege, so der Experte.
Das Veterinäramt werde beim Hausbesuch auch prüfen, wie die Haltungsbedingungen für die Boa an Ort und Stelle sind. Ist das Terrarium zu klein, werden Auflagen gestellt, die der Schlangenbesitzer erfüllen muss. Dieser jedoch meinte am Donnerstag, dass er "Amanda" an einen Zoo oder Tierpark abgeben wolle. Er freute sich zwar, dass die Würgeschlange wieder aufgetaucht ist, jedoch sei ihm der "Wirbel etwas peinlich". Er meinte außerdem, dass übertrieben wurde, da die Boa seiner Meinung nach nicht so gefährlich ist.
http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/steiermark/Boa-in-Kueche-des-Besitzers-gefunden-0751079.ece
Verfasst am: 29. 07. 2010 [20:06]
tierlieb
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Ein ganzes Land suchte seit Sonntag nach Boa Amanda....

Gewaltige Kosten und riesige Blamage
Mehrmals durchsuchte Löschnig - behauptet er - auch seine bloss 40 Quadratmeter kleine Wohnung. Küche. Bad. Wohnzimmder. Nichts. Auf die Idee, dass die 20-Kilo-Schlange durch ein schmalen Spalt hinter eine nur sieben Zentimeter hohe Blende unter ein 50 mal 50 Zentimeter kleines Küchenkastl gekrochen sein könnte, kam keiner. Bis Donnerstag: „Schlangen-Experte Werner Stangl und ich, wir suchten nochmals alles ab“, sagt Löschnig zu ÖSTERREICH.
Kurz vor 13 Uhr entdeckte der Schlangenexperte die Boa unter dem kleinen Kästchen. Die Blende wurde abgeschraubt. „Amanda“ herausgezogen und in ein neues, versperrbares Terrarium gegeben. Wie hoch die Kosten für die tagelange Suchaktion sind, weiß der Boa-Vater noch nicht: „Es werden wohl einige tausend Euro sein“. Fest steht bloss: „Ich schenke Amanda jetzt einem Tierpark“.
ÖSTERREICH: Ganz Graz war in heller Aufruhr wegen ihrer Schlange - dabei liegt Amanda entspannt unterm Küchenkastl..
Klaus Löschnig: ...ja, irgendwie ist mir das auch peinlich. Sie war unterm Küchenkastl, 50 mal 50 Zentimeter. Amanda hat sich hinter der sieben Zentimeter hohen Blende im doppelten Boden eingerollt. Nie hätt‘ ich geglaubt, dass sie da reinkriechen kann.
ÖSTERREICH: Wie groß ist ihre Wohnung eigentlich?
Löchnig: 40 Quadratmeter, ein Balkon und sechs Quadratmeter Küche.
ÖSTERREICH: Auf die Idee, die Wohnung abzusuchen, hätte man auch schon früher kommen können?
Löschnig: Wir haben ja gesucht - ich, die Polizei, der Schlangenexperte Werner Stangel. Alle haben wir gesucht. Aber keiner ist auf die Idee gekommen, die Blende runterzunehmen.
ÖSTERREICH: Jetzt haben sie nochmals gesucht?
Löschnig: Ja, wir haben alles durchgeschaut. Diesmal hat sie durch einen schmalen Spalt rausgezüngelt.
ÖSTERREICH: Was passiert jetzt mit Amanda?
Löschnig: Ich geb‘ sie weg, will mit ihr nichts mehr zu tun haben. Am besten wäre es, der Tierpark Herberstein würde sie aufnehmen. Das hätte sie es wirklich gut.

http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/Amanda-lag-im-Kuechenkastl-0751280.ece
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AKTUELLES
02.01.10   15:53

Rätselhaftes und Spass bei Megatreff 

Aufgrund zahlreicher Wünsche unserer...


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