Tote & Massenpanik in Duisburg bei *Art of Love*

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Verfasst am: 28. 07. 2010 [10:34]
Thorsten
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Mittwoch, 28. Juli 2010, 10:24 Uhr
Loveparade: Jetzt 21 Tote

Die Zahl der Todesopfer nach der Massenpanik bei der Duisburger Loveparade hat sich auf 21 erhöht. In der Nacht sei eine 25 Jahre alte Frau aus Heiligenhaus bei Essen im Krankenhaus ihren Verletzungen erlegen, sagte der Duisburger Staatsanwalt Rolf Haverkamp.
Verfasst am: 28. 07. 2010 [17:12]
Thorsten
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Mittwoch, 28. Juli 2010, 13:56 Uhr
Loveparade-Opfer: Trauerbeflaggung

Zum Gedenken an die Opfer der Duisburger Loveparade wird es am Tag der Trauerfeier eine bundesweite Trauerbeflaggung geben. Wie ein Sprecher des Bundesinnenministeriums in Berlin mitteilte, habe Innenminister Thomas de Maizière für alle Bundesbehörden am Samstag Trauerbeflaggung angeordnet. Bereits am Montag wurde für alle Dienstgebäude des Landes und des Bundes in Nordrhein-Westfalen Trauerbeflaggung angeordnet. Die offizielle Trauerfeier findet am Samstag in Duisburg statt. An der Zeremonie in einer Duisburger Kirche werden neben der nordrhein-westfälischen Landesregierung auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bundespräsident Christian Wulff teilnehmen.


Mittwoch, 28. Juli 2010, 15:17 Uhr
NRW-Minister: Viel Veranstalter-Verantwortung

Der nordrhein-westfälische Innenminister Ralf Jäger (SPD) sieht die Verantwortung für das Geschehen bei der Duisburger Loveparade vor allem beim Veranstalter. Er stellte einen vorläufigen Bericht der Duisburger Polizei zum Loveparade-Unglück vor, bei dem 21 Menschen starben und mehr als 500 verletzt wurden.

Verfasst am: 28. 07. 2010 [22:35]
St.Germain
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DT
28.07.2010, 16:17 Hier ist meine Analyse der Ursache von Duisburg (mT)


http://www.dasgelbeforum.de.org/mix_entry.php?id=177079

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 28.07.2010 um 22:35.]
Verfasst am: 29. 07. 2010 [11:19]
lumpazius
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Hab es mal rüberkopiert, damit wir nicht hin und herspringen müssen zum diskutieren.

Hier ist meine Analyse der Ursache von Duisburg (mT)


Grund für die Stauung waren meiner Meinung nach Absperrgitter, die auf dem Weg die Rampe hoch standen. Ich vermute, daß dort die Getränke aus den Rucksäcken geholt werden sollten. Auf vielen Videos sieht man, daß unten direkt an den Tunneln eine sehr hohe Personendichte herrscht, während oben auf der Rampe wenig los ist.

http://www.bild.de/BILD/video/clip/news/loveparade-drama/2010/07/25/loveparade-animation-massenpanik,seite=1.html

Auf dem folgenden Video sieht man bei 1:11, daß der Aufgang zur Rampe massiv abgesperrt ist. Diese Absperrung, die wohl tatsächlich dem Kommerz und somit dem Schaller dient, ist die Ursache vor Ort für den brutalen Stau unten und im Tunnel gewesen. Um diesen Stau zu umgehen, sind die Leute dann die Treppe hoch. Waren sie dann erstmal auf der Treppe, haben sie fotografiert, langsam gemacht, etc, so daß unten der Stau immer größer wurde.

http://www.youtube.com/watch?v=G-mfsxz2k2g&feature=related

Wie das so ist bei einem Konzert haben dann einige Brutalos sich massiv vorgedrängt und sind auch brutal über andere drübergestiegen, oder sie fanden es witzig, sich von hinten dagegen fallen zu lassen und nach vorne zu drängen. Das hat den Druck dann gesteigert.

http://www.youtube.com/watch?v=OfQjXi3J3ns

Vor der Treppe war auch noch eine kleine Stufe, wie an so einem Bürgersteig, kann sein, daß da welche gestolpert sind.

Das schlimmste vor Ort war dann natürlich schon, daß da ein gewisser Pöbel mit dabei war, der rücksichtslos war.

http://www.youtube.com/watch?v=uG5rQnE1AXE

Wenn solche gellenden Schreie kommen und so um Hilfe geschrieen wird, dann sollten die anderen weggehen. Aber das haben sie nicht gemacht.

Ursache vor Ort war also die Sperrung der Rampe, dazu die nachströmenden Massen, die den Druck verursacht haben, und dann die Treppe als Ausweg, zu der dann massiv viele geströmt sind, mit Brutalinskis als Drängler und Langsamhochlaufer als Blockierer. Dazu sind wahrscheinlich welche gefallen.

Aber die generelle Ursache war natürlich die Tatsache, daß zuviele Menschen auf zuwenig Platz waren, mit einer Einpferchung wie im Schlachthof, die nicht mal schnell geöffnet werden konnte.

Es wäre zB mit 10 Internet/WLAN Kameras, das Stück zu 1000 EUR, möglich gewesen, die STrecke zu überwachen. Es wäre möglich gewesen, Polizisten mit Megafonen auszustatten und mit Funk, um schnell Abhilfe zu schaffen. Es wäre möglich gewesen, eine klare Befehlskette für die Ordner zu haben, um Notausgänge öffnen zu lassen. Aber es war Wahnsinn, soviele Menschen, die auch in einer gewissen Stimmung sind, auf so einen kleinen Platz zu lassen.

Meiner Meinung nach liegt die Schuld also ursächlich beim OB Sauerland, der unbedingt die Loveparade in Duisburg haben wollte und dabei sogar Leute in den Ruhestand bzw. in andere Behörden versetzt hat, beim Veranstalter Schaller, der mit billigsten Mitteln das ganze kanalisieren und dann noch die Rampe hoch abzocken wollte mit seiner Sperrung, und dann vor Ort bei den undisziplinierten Dränglern und bei den Leuten, die angefangen haben, auf Leute draufzusteigen. 10 Reihen weiter war nämlich genug Platz. In der Tat hat Schreckenberg recht, daß die Treppe hätte gesprengt werden müssen, damit sich dort nicht so eine Zone lokal hohen Druckes ausbildet.

Aber das ist so, wie wenn jemand auf einem Brückengeländer balanciert, und dann läuft einer vorbei und erschrickt ihn und er fällt runter. Ursächlich ist dann der Grund des Absturzes das Laufen auf dem Brückengeländer, aber der Auslöser ist dann das Erschrecken. Wer ist also schuld?

Meiner Meinung nach muß bei solchen Veranstaltung mit der Dummheit, der Psychologie, dem Wagemut, der Unvernunft der Massen gerechnet werden, und man muß das bei den Notfallplänen mit einkalkulieren. Man kann nicht damit rechnen, daß ein Kino, in dem es brett, von den Leuten im Gänsemarsch schön geordnet verlassen wird.

DT

Ich halte das nicht für die eigentliche Ursache. Vielmehr scheint mir das inkonsequente Verhalten der Ordner ausgelöst durch fehlerhafte Anweisungen der Polizei der Grund zu sein.
Verfasst am: 29. 07. 2010 [11:25]
Thorsten
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Donnerstag, 29. Juli 2010, 10:12 Uhr
Loveparade-Trauerfeier verlegt

Die Trauerfeier für die Opfer der Loveparade soll wegen des erwarteten Andrangs an einen anderen Ort verlegt werden. Die für 11 Uhr am Samstag angesetzte Veranstaltung soll nicht wie geplant in der Salvatorkirche, sondern in einem Duisburger Fußballstadion stattfinden. Das erfuhr BILD aus Regierungskreisen in Düsseldorf.

@lumpazius

Ich sehe das auch so.
Verfasst am: 30. 07. 2010 [13:54]
Thorsten
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Freitag, 30. Juli 2010, 09:37 Uhr

Pleitgen fordert: Sauerland helfen Der Chef des Kulturhauptstadt-Projekts „Ruhr.2010”, Fritz Pleitgen, hat den derzeitigen Umgang der Verantwortlichen mit der Katastrophe bei der Loveparade in Duisburg kritisiert. „Das, was gegenwärtig passiert, das schürt die Verzweiflung der Menschen und die Empörung und das sollte tunlichst bald beendet werden”, sagte er im ZDF-„Morgenmagazin”. „Man muss sich jedenfalls der Öffentlichkeit stellen, muss versuchen, die Fragen, die man wirklich beantworten kann, dann auch zu beantworten, damit die Menschen wissen, da ist jemand bereit, die Verantwortung zu tragen.” Dies gelte vor allem für Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU). „Der Oberbürgermeister Sauerland ist ein sehr beliebter Oberbürgermeister gewesen, aber offensichtlich jetzt nicht der Situation gewachsen. Und er braucht dringend Hilfe.” Gefragt sei dabei vor allem die Spitze der CDU. Schließlich sei die Situation für Sauerland derzeit sehr schwierig - unter anderem auch finanziell. „Er würde alle Ansprüche verlieren, er hätte überhaupt keine Pension. Auch da müsste eine Lösung gefunden werden.”


Freitag, 30. Juli 2010, 10:57 Uhr
Loveparade: Krisenstab bleibt bestehen

Nach der Loveparade-Katastrophe mit 21 Toten bleibt der Krisenstab der Stadt Duisburg weiter bestehen. Wie die „Neue Rhein/Neue Ruhr Zeitung” berichtet, wird das Gremium am Samstag (31. Juli) begleitend zu der in Duisburg stattfindenden Trauerfeier bereits ab 8 Uhr tagen. Dem Blatt zufolge wird der Krisenstab aber nicht mehr vom Rechts- und Sicherheitsdezerneten Wolfgang Rabe geleitet. „Diese Position soll Kulturdezernent Karl Janssen übernehmen”, erfuhr die Zeitung aus dem Rathaus. Unterdessen soll sich der städtische Baudezernent Jürgen Dressler geweigert haben, heute an der Verwaltungskonferenz im Rathaus teilzunehmen. Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) solle ihm erst den sicheren Zugang zum Rathaus gewährleisten, hieß es.


Verfasst am: 30. 07. 2010 [23:17]
St.Germain
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Dokumentation der Ereignisse zur Loveparade 2010 in Duisburg

http://loveparade2010doku.wordpress.com/

http://loveparade2010doku.wordpress.com/2010/07/28/loveparade-2010-zeitablauf-sperrungen-und-durchlassungen/#comments

Einsatzleiter der Polizei soll bei der Geburt seines Kindes gewesen sein

Auszug aus einem Kommentar:

"Aus all den Vids und Schilderungen gewinne ich den Eindruck, dass die Polizisten durch die Absperrung des Aufgangs über die grosse Rampe, sowohl einerseits für die herabgehenden Leute aber vor allem für die aus den Tunneln beiderseits heranströmenden Menschen, diese fatale Kesselsituation geschaffen haben. Und das Schlimme ist, dass die Polizisten es nicht erkannten oder aufgrund Ihres Befehles nicht erkennen wollten, dass die Situation eine solche Sperrung absolut nicht braucht. Im Gegenteil es wäre wichtig gewesen den Menschenstrom die Rampe hinauf im Fluss zu halten. Und die Schleusen an den Tunneleingängen konsequent zu schliessen. Die Beamten der Polizei waren nicht in der Lage selbstständig zu denken und demzufolge auch unfähig selbstständig zu handeln. Ein grosser Nachteil. Der Einsatzleiter der Polizei soll zu spät zu der Karl-Lehr-Stasse gekommen sein, da er zu lange bei der Geburt seines Kindes gewesen sein soll."
Quelle: http://loveparade2010doku.wordpress.com/2010/07/28/loveparade-2010-absturze-vs-erdruckungen-ein-widerspruch-womoglich-hangt-beides-zusammen/


http://www.dasgelbeforum.de.org/mix_entry.php?id=177426
Verfasst am: 31. 07. 2010 [21:19]
Thorsten
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Samstag, 31. Juli 2010, 11:02 Uhr
Loveparade-Trauerfeier in Duisburg hat begonnen

In Duisburg hat am die Trauerfeier für die 21 Todesopfer der Loveparade-Katastrophe begonnen. Der ökumenische Gottesdienst in der Salvatorkirche wird in die Fußballarena sowie in zahlreiche Kirchen der Stadt übertragen. Insgesamt werden mehrere Zehntausend Menschen erwartet. Für den Nachmittag ist zudem ein Trauermarsch geplant


Samstag, 31. Juli 2010, 12:26 Uhr
„Focus”: Polizei geht von weniger Besuchern der Loveparade aus

Anhand von Luftaufnahmen geht die Polizei nach Informationen des „Focus” inzwischen intern davon aus, dass sich zum Zeitpunkt des Unglücks auf der Duisburger Loveparade rund 150 000 Menschen auf dem Gelände am früheren Güterbahnhof aufgehalten haben. Das wären deutlich weniger, als zunächst von den Veranstaltern im Vorfeld erwartet.


Samstag, 31. Juli 2010, 13:42 Uhr
Bundespräsident will Helfer des Loveparade-Unglücks auszeichnen

Bundespräsident Christian Wulff will die Helfer vom Loveparade-Unglück in Duisburg ehren. „Ich werde die ehrenamtlichen Helfer, die Leben gerettet und Menschen geholfen haben, nach Berlin einladen und auszeichnen”, sagte Wulff „Bild am Sonntag”. Nach Angaben des Bundespräsidenten steht derzeit die gemeinsame Trauer im Mittelpunkt. „Es geht darum, den Angehörigen zu zeigen, dass die gesamte Nation ihnen beisteht. Dadurch wird das Leid vielleicht etwas erträglicher gemacht. In der Trauerarbeit wird auch der religiöse Aspekt deutlich: dass der Tod zum Leben dazugehört. Das ist besonders für junge Menschen schwer zu akzeptieren.”


Samstag, 31. Juli 2010, 16:36 Uhr
Trauermarsch mit 2000 Menschen in Duisburg begonnen

Wenige Stunden nach dem Gedenkgottesdienst für die Loveparadeopfer hat in Duisburg ein Trauermarsch begonnen. Rund 2000 Menschen folgten einem Aufruf im Internet „Rest in Peace -Trauerzug Loveparade“ und marschierten vom Hauptbahnhof Richtung Unglücksort. Die Trauernden wollen weiße und schwarze Luftballons in den Himmel steigen lassen. Der Trauerzug soll zunächst zu einem Park in der Nähe des alten Güterbahnhofs ziehen. Dort ist eine Gedenkminute geplant. Anschließend können kleine Gruppen bis in die Nähe der Unglücksstelle zum Zugangstunnel des Geländes ziehen. Dort liegen bereits Hunderte Kerzen und Kränze.


Verfasst am: 02. 08. 2010 [09:09]
Thorsten
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Sonntag, 01. August 2010, 17:07 Uhr
Duisburg: Unterschriften für OB-Abwahl

In Duisburg (Nordrhein-Westfalen) hat eine Unterschriftensammlung zur Abwahl des Oberbürgermeisters Adolf Sauerland (CDU) begonnen. Mit einem Bürgerantrag soll der Stadtrat dazu gebracht werden, die Abwahl des Oberbürgermeisters auf die Tagesordnung zu nehmen, sagte Initiator Werner Hüsken. Dazu sind laut NRW-Gemeindeordnung 8000 Unterschriften erforderlich. Bislang hat er nach eigenen Angaben bereits mehr als 1000 Unterzeichner gewonnen. Die Unterschriften werden unter anderem an der Unglücksstelle der Loveparade gesammelt. Wenn es gelinge, Sauerland abzuberufen, wäre das ein positives Signal, das das Negativbild Duisburgs abmildern würde, ist Hüsken überzeugt. „Danach diskutieren wir dann über Schuld und dann über die Beamtenpension”, sagte er. Sauerland steht wegen des Unglücks auf der Loveparade mit 21 Toten und über 500 Verletzten seit Tagen in der Kritik. Einen Rücktritt lehnt er bislang ab. Würde er zurücktreten, verlöre er Ansprüche auf seine Pension. Zuletzt hatte unter anderem Bundespräsident Christian Wulff politische Konsequenzen gefordert.


Sonntag, 01. August 2010, 19:18 Uhr
EKD-Chef stellt sich vor Duisburg-OB

Der Ratspräsident der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider, stellt sich vor den Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU). „Ich trete sehr dafür ein, dass Herrn Sauerland Gerechtigkeit widerfährt. Er war ja bis vor kurzem ein sehr respektiertes, ja beliebtes Stadtoberhaupt”, sagte er der „Frankfurter Rundschau”. Er fordere „Menschlichkeit und Maß ein”. Außerdem warb der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland um etwas Verständnis dafür, dass ein Mensch in einer solchen Situation sich nicht immer so äußere und verhalte, wie man es von ihm zu erwarten hätte. Sauerland sieht sich nach der Loveparade-Katastrophe mit 21 Toten scharfer Kritik ausgesetzt. Schneider sagte, es sei eine unsinnige Regelung, dass Sauerland im Falle eines Rücktritts sämtliche Versorgungsansprüche verlöre. Er betonte, Sauerland sei als Chef der Verwaltung natürlich politisch und moralisch verantwortlich für die Loveparade-Katastrophe. Wenn der Oberbürgermeister sage, er wolle helfen aufzuklären, bedeute das auch, dass er sich der Verantwortung stelle. „Nur bringt er dieses Wort einfach nicht über die Lippen. Daran merkt man aber auch, wie sehr er Gefangener dieser Situation ist”, sagte Schneider.


Sonntag, 01. August 2010, 19:23 Uhr
Loveparade: Dr. Motte spricht von Mord

Der Gründer der Loveparade, der Berliner DJ und Produzent Dr. Motte hat im Zusammenhang mit dem Loveparade-Drama (21 Tote) von Mord gesprochen. An der Unglücksstelle in Duisburg (Nordrhein-Westfalen) wurde er von seinen Gefühlen überwältigt. Er brach in Tränen aus und warf den Veranstaltern und der Stadt Versagen vor. Die Rampe, an der 21 Menschen tödlich verletzt wurden, sei „der Vorhof zur Hölle” gewesen. „Das sieht doch ein Blinder, dass das nicht gut gehen kann.” Auf diesem Gelände eine solche Großveranstaltung durchzuführen, sei in seinen Augen Mord. Die Veranstalter seien inkompetent und von Größenwahn getrieben gewesen.


Verfasst am: 04. 08. 2010 [08:08]
Thorsten
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Mittwoch, 04. August 2010, 05:15 Uhr
Innenausschuss in Düsseldorf befasst sich mit Loveparade-Unglück

Rund eineinhalb Wochen nach dem Unglück auf der Loveparade mit 21 Toten in Duisburg beschäftigt sich der Innenausschuss des Landtages heute in einer Sondersitzung mit dem Ereignis. Auf Antrag der CDU-Fraktion sollen sich die Ausschussmitglieder mit den Fragen zum Sicherheitskonzept, zum Genehmigungsverfahren und zum Veranstaltungsablauf befassen. Die Landesregierung wird einen Bericht zu den Umständen des Unglücks vom 24. Juli geben.



AKTUELLES
02.01.10   15:53

Rätselhaftes und Spass bei Megatreff 

Aufgrund zahlreicher Wünsche unserer...


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