Arme Raucher ! Das Feuer ist aus...

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Verfasst am: 14. 07. 2010 [21:03]
NikoTim
Neuling
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>>>>Arme Raucher Das Feuer ist aus.....Zum Artikel


Sorry, liebe Raucher, aber man weiß heutzutage einfach, wie das Rauchen funktioniert – und kein halbwegs intelligenter Mensch macht da noch mit: Nikotin rein, Nikotin raus, Nikotin wieder rein. Nur damit die ans Nikotin gewöhnten Nerven ihren Schuss bekommen. Eine einzige Kettenreaktion, die dazu dient, dass sich der Raucher “normal” fühlen kann, also so, wie sich ein Nichtraucher immer fühlt. Und dabei müssen allerlei Auslöser als Rechtfertigung dienen: rauchen gegen Stress, für bessere Konzentration und Verdauung, als Geselligkeitskrücke und Hilfe gegen Langeweile. Dass sich Raucher dabei aber verhalten wie Pawlowsche Hunde, sehen nur die Nichtraucher. Und dass die peinlichen Reden von Freiheit und Genuss nur ein schlechtes Gewissen maskieren, ist so offensichtlich, dass man die armen Raucher oft einfach in den Arm nehmen und trösten möchte.

Klar also, dass sich auch das Bild des Rauchers verändert hat: Vom Marlboro-Cowboy zum Nikotin-Junkie. Vom Selbstbestimmten zum Marketing-Opfer. Von der coolen Sau zum armen Schwein. Denn: Was muss man nicht alles einatmen, um im Dreiviertelstundentakt an seinen Stoff zu kommen? Kohlenmonoxid, Pestizide, Pyridin, Polonium 210 … Wen wundert es da, dass Raucher auch noch ein paar Jahre ihres Lebens opfern? “Sozialverträgliches Frühableben” nannte man das einmal. Obwohl es bei den allermeisten Rauchern nur die Angst vorm Aufhören ist, die sie weiterqualmen lässt. Und ich bin mir sicher: Würde ich heute noch rauchen, bräuchte auch ich jedes Mal eine Kippe, wenn ich über all das nachdächte. Weil man als Raucher aber gerne zum Verleugnen neigt, würde vermutlich auch ich etwas vom freien Willen brabbeln und die Intoleranz der Nichtraucher beklagen. Dabei ist Rauchen in öffentlichen Räumen auch nichts arg anderes, als in einen öffentlichen Pool zu pinkeln! Für die meisten ist es “Igitt!” – und damit basta.


Schon nach 24 Stunden ist der Mini-Entzug vorbei

Sorry, liebe Raucher: Für manche Dinge wird es einfach Zeit. So auch für das Ende der Nikotinherrschaft. Wie heißt es so schön? “Wenn der Gaul tot ist, steig ab!” Also schmeißt doch endlich alle die Kippen weg! Es ist viel einfacher als man zuvor glaubt – trotz aller Verlustängste: erst verstehen, wie das Rauchen funktioniert (dabei helfen Nichtraucherbücher, -seminare oder offene Gespräche mit reflektierten Ex-Rauchern), dann eine Entscheidung treffen – und einfach keine Rachenschwärzer mehr anzünden. Schon nach 24 Stunden ist der körperliche Mini-Entzug vorbei, und nach ein paar Tagen hat auch der innere Schweinehund begriffen, dass kein Mensch Zigaretten braucht, um mit Stress fertig zu werden, nachzudenken oder aufs Klo gehen zu können. Und weil das Rauchen endlich auch schrittweise aus der Öffentlichkeit verschwindet, fällt sogar die Rückfallgefahr in der Kneipe weg – ist das nicht großartig? Dafür steigt kontinuierlich die Zahl der Ex-Raucher, die endlich wieder genießen können, was ihnen die Zigaretten so lange vorenthalten haben: Stolz, Freiheit, Gesundheit – und jede Menge frische Luft!

von Stefan Frädrich – 14.07.2010




[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 19.07.2010 um 09:34.]

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Verfasst am: 19. 07. 2010 [10:29]
Meerjungfrau
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NikoTim schrieb:


Sorry, liebe Raucher: Für manche Dinge wird es einfach Zeit. So auch für das Ende der Nikotinherrschaft. Wie heißt es so schön? “Wenn der Gaul tot ist, steig ab!” Also schmeißt doch endlich alle die Kippen weg! Es ist viel einfacher als man zuvor glaubt – trotz aller Verlustängste: erst verstehen, wie das Rauchen funktioniert (dabei helfen Nichtraucherbücher, -seminare oder offene Gespräche mit reflektierten Ex-Rauchern), dann eine Entscheidung treffen – und einfach keine Rachenschwärzer mehr anzünden. Schon nach 24 Stunden ist der körperliche Mini-Entzug vorbei, und nach ein paar Tagen hat auch der innere Schweinehund begriffen, dass kein Mensch Zigaretten braucht, um mit Stress fertig zu werden, nachzudenken oder aufs Klo gehen zu können. Und weil das Rauchen endlich auch schrittweise aus der Öffentlichkeit verschwindet, fällt sogar die Rückfallgefahr in der Kneipe weg – ist das nicht großartig? Dafür steigt kontinuierlich die Zahl der Ex-Raucher, die endlich wieder genießen können, was ihnen die Zigaretten so lange vorenthalten haben: Stolz, Freiheit, Gesundheit – und jede Menge frische Luft!

von Stefan Frädrich – 14.07.2010





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Verfasst am: 28. 07. 2010 [20:11]
Falke1
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Glückliche Raucher

Immer beliebter werden die privaten Zusammenkünfte in den eigenen vier Wänden bzw. im Garten anstatt ein teures Bier oder Essen in den Lokalen zu genießen und sich obendrein von Denunzianten belästigen und den Appedit verderben zu lassen.

Die Leute genießen diese Gemütlichkeit überaus und ersparen sich viel Geld.

Eigentlich müßte man ja dankbar sein für dieses Antirauchergesetz nachdem ja damit die zwischenmenschlichen Beziehungen ungemein gefördert werden. Und nicht nur das, auch dem Kibitz und Aushorcher ist damit ein Riegel vorgeschoben und die Privatsphäre besser geschützt. Man kann sich nun unbeschwert über alle möglichen Themen unterhalten ohne dabei in Gefahr zu laufen irgendwo angeschwärzt zu werden.

Ich persönlich finde das Antirauchergesetz ausgesprochen toll.
.


[Dieser Beitrag wurde 2mal bearbeitet, zuletzt am 28.07.2010 um 20:15.]
Verfasst am: 29. 07. 2010 [08:08]
Enrico
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Ich finde dieses Gesetz nicht so toll. Besser wäre es gäbe ein totales Verbot.

Denn sie wissen nicht was sie tun!
Verfasst am: 29. 07. 2010 [10:33]
Falke1
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Enrico schrieb:

Besser wäre es gäbe ein totales Verbot.


Richtig, ich wäre auch für ein totales Rauchverbot damit die Gastromie schneller umgebracht werden kann.
Nebenher betonieren wir noch die Fabriksschlotte zu damit auch dort kein Rauch mehr entweichen kann. Grillen wird natürlich auch verboten, eh klar !

Wenn schon denn schon ! Ein allumfassendes Rauchverbot in allen Bereichen würde so nebenher auch die Umwelt entschieden schützen.

Mit halben Sachen geben wir uns doch nicht ab, oder ?
.
Verfasst am: 29. 07. 2010 [12:17]
Enrico
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Beiträge: 258
Falke1 schrieb:

Richtig, ich wäre auch für ein totales Rauchverbot damit die Gastromie schneller umgebracht werden kann.


Vollkommen richtig, dann ist es endlich vorbei mit jenen Bumslokalen, wo man die Luft schon beim Hineingehen mit einem Messer schneiden muss.
Der andere Teil der Gastronomie, der etwas auf Lebensqualität hält wird umsomehr ausgebaut und das Geschäft wird florieren.

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 29.07.2010 um 12:17.]

Denn sie wissen nicht was sie tun!
Verfasst am: 29. 07. 2010 [14:37]
Falke1
Power Poster
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Beiträge: 837
Enrico schrieb:


Vollkommen richtig, dann ist es endlich vorbei mit jenen Bumslokalen, wo man die Luft schon beim Hineingehen mit einem Messer schneiden muss.


Och Du Ärmster, sie haben Dir die Pistole angesetzt damit Du in solche Lokale gehen mußtest. Das ist ja wircklich eine unglaubliche Zumutung.

Das blöde ist nur, daß die "andere Gastromie" von den übrig gebliebenen Nichtraucher nicht leben kann. Jedenfalls sagen das die betroffenen Lokalbesitzer.
.
Verfasst am: 29. 07. 2010 [14:43]
Enrico
erfahrener Benutzer
Dabei seit: 07.02.2009
Beiträge: 258
Die andere Gastronomie lebt doch davon und das um ein Vielfaches besser. Neben der größeren Gästeanzahl gibt es auch einen langfristigen Gewinnaspekt.

Das habe ich heute beim ORF gefunden:

Rauchverbot: Kaum Anzeigen im ersten Monat
http://oesterreich.orf.at/stories/459286/

Seit einem Monat gilt das Rauchverbot in der Gastronomie: Nur noch Lokale unter 50 qm oder größere Betriebe mit abgetrennten Raucherräumen dürfen Tabakkonsum erlauben. Die befürchtete Anzeigenflut ist ausgeblieben.


Wien: Beanstandungen rückläufig
Wien verzeichnet seit dem 1. Juli keine Anzeigenflut - im Gegenteil: Seit Ende der Übergangsfrist seien die Beanstandungen sogar zurückgegangen, so Oliver Birbaumer von den magistratischen Bezirksämtern zur APA: "Die Erwartungen sind eher in eine andere Richtung gegangen." Eine genaue zahlenmäßige Erhebung liegt noch nicht vor.

Trotzdem hat Birbaumer ein Beispiel parat: In der Brigittenau habe es erst eine Anzeige gegeben, die Monate davor seien es bis zu 30 gewesen, sagte der Sprecher. Dies liege einerseits am schönen Wetter, das es den Wirten leichter mache, im Lokalinneren das Rauchen zu verbieten, und andererseits an den Raumtrennungen, die viele Gastronomen noch vorgenommen hätten, so seine Mutmaßung.


30 neue Anzeigen in Linz
"Relativ wenige" - rund 30 - neue Anzeigen habe es seit 1. Juli beim Magistrat Linz gegeben, sagte Bezirksverwaltungsdirektorin Martina Steininger zur APA. Sie habe nach Ablauf der Übergangsfrist eine regelrechte Flut erwartet, diese sei aber ausgeblieben.

Die Gründe für die Anzeigen seien bunt gemischt, von nicht ordnungsgemäßer Kennzeichnung bis zum Rauchen im Nichtraucherbereich gingen die Beschwerden.


Keine Anzeige in St. Pölten
In St. Pölten ist es seit dem Ende der Übergangsfrist ebenfalls ruhig geworden. "Seit 1. Juli sind keine Anzeigen mehr eingelangt", so Martin Koutny, Sprecher des Magistrats. Dies entspreche aber dem gesamten Jahrestrend, denn nach der Anzeigenflut mit 60 Beanstandungen im Jahr 2009 hat die Behörde seit 1. Jänner nur noch sieben Anzeigen gezählt.

Eigene Kontrollorgane für das Gesetz gibt es nicht. Verstöße, die im Zuge anderer amtlicher Kontrollen auffallen, würden aber schon gemeldet, sagte Koutny.


Burgenland wartet auf Herbst
Unverändert ist die Lage im Burgenland: In den vergangenen Wochen habe sich "eigentlich nichts getan", so der Oberwarter Bezirkshauptmann Hermann Sagmeister. Viele würden momentan "natürlich noch draußen sitzen", da sei vom Rauchverbot nicht viel zu spüren.

Spannend könnte es laut Sagmeister ab Herbst werden, aber "das ist schwer einzuschätzen". Auch im Landesnorden in Eisenstadt sei die Situation unverändert: "Seit dem Ende der Übergangsfrist hat es keine einzige Anzeige gegeben", sagte Maximilian Schulyok, Pressesprecher des Magistrats der Landeshauptstadt.


34 Strafverfahren in Graz
In Graz wurden insgesamt 34 Strafverfahren nach dem Rauchergesetz seit Anfang Juli aufgenommen. Zwei davon erfolgten nach einer der sieben Anzeigen von Privatpersonen, die Verstöße in Lokalen gemeldet hatten. Die übrigen 32 Verfahren wurden nach 49 Kontrollen der Stadt Graz eingeleitet.

Die betroffenen Lokale seien laut Enrico Radaelli vom Büro des Bürgermeisters Siegfried Nagl (S) bunt gemischt: Sowohl 25 qm große Cafes als auch Großraumdiskotheken müssten sich nun im Verfahren verantworten. Aus den Bezirken Liezen und Leoben dagegen hieß es am Donnerstag, dass seither keine einzige Anzeige eingegangen sei.


Keine Veränderung in Kärnten
In Kärnten hat sich die Zahl der Anzeigen in den vergangenen Wochen nicht verändert. "Das Gesetz ist ja schon länger in Kraft, nur die Übergangsfrist ist zu Ende gegangen", sagte Albert Kreiner, Leiter der Abteilung für Wirtschaftsrecht und Infrastruktur beim Land.

Gegenwärtig seien 287 Anzeigen wegen Verstößen gegen des Rauchverbot anhängig. Kreiner geht in Zukunft von einem Rückgang aus: "Die Akzeptanz gegenüber dem Gesetz wird nämlich steigen."


Salzburg: Sammelanzeige gegen 200 Lokale
Rund eine Anzeige pro Woche wegen Verstößen gegen das Rauchverbot gehe derzeit beim Magistrat Salzburg ein, berichtete der Leiter des Strafamts der Stadt Salzburg, Roland Schagerl.

Zu diesem seit Monaten üblichen Anzeigenaufkommen sei nach dem 1. Juli eine Sammelanzeige gegen rund 200 Lokale in der Mozartstadt gekommen. Diese sei von Aktivisten eines Nichtraucher-Vereins eingebracht worden.


Kaum schwarze Schafe in Tirol
Relativ ruhig ist es rund ums Rauchverbot auch in Tirol geworden. "Wir sind selber überrascht, wie ruhig es ist", sagte der zuständige Spartenobmann der Tiroler Wirtschaftskammer, Josef Hackl. Es gebe kaum Beschwerden von Gastronomen, auch von Anzeigen höre man wenig. Eine Mehrzahl der Wirte sehe die Umsetzung sehr positiv.

Unzufriedenheit gebe es allerdings beim einen oder anderen Kleinraumbetrieb. Auch die Kontrollen des Strafamtes in Innsbruck brachten nur wenig schwarze Schafe zum Vorschein. "Der Großteil der Betriebe hat die Umbaumaßnahmen umgesetzt", sagte Amtsvorstand Elmar Rizzoli. Insgesamt gab es bisher fünf Anzeigen.


Nur "einige wenige" in Vorarlberg
Bei den Vorarlberger Bezirkshauptmannschaften konnte man seit dem Ende der Übergangsfrist kein erhöhtes Anzeigenaufkommen feststellen. Die Zahl bewege sich im selben Rahmen wie vor dem 1. Juli, hieß es unisono aus den Bezirkshauptmannschaften Bregenz, Dornbirn und Bludenz. Es seien schon bisher nur "einige wenige" gewesen, daran habe sich nichts geändert.

Weiter scharfe Kritik
Weiterhin scharfe Kritik übt die Österreichische Schutzgemeinschaft für Nichtraucher. Probleme gebe es besonders bei der Vorschrift bezüglich eines rauchfreien Hauptraums: "Am Land schätzen wir nach bisherigen Kontrollen, dass sich mindestens 50 Prozent der Wirte nicht daran halten", sagte Bundesleiter Robert Rockenbauer kürzlich.

"Inzwischen habe ich mit 360 Wirten gesprochen und 350 sind für ein generelles Rauchverbot", so Rochenbauer.


Denn sie wissen nicht was sie tun!
Verfasst am: 29. 07. 2010 [15:04]
Falke1
Power Poster
Dabei seit: 04.01.2009
Beiträge: 837
Enrico schrieb:


Das habe ich heute beim ORF gefunden:

Rauchverbot: Kaum Anzeigen im ersten Monat


Um Gottes Willen, was ist bloß los mit den Denunzianten ?
Kann es das "Sommerloch" sein wo diese Bagage auf Urlaub gefahren ist ?
So eine Schweinerei, das ist nicht Sinn und Zweck des Gesetzes, es entgehen ja damit etliches an Staatseinnahmen.
Kein Verlaß auf diese Leute.
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Verfasst am: 29. 07. 2010 [15:11]
Enrico
erfahrener Benutzer
Dabei seit: 07.02.2009
Beiträge: 258
Richtig, du Ärmster, wirklich kaum Verlass auf die Raucher. Sie gewöhnen sich schon dran. Haste wohl nicht gedacht !

Denn sie wissen nicht was sie tun!



AKTUELLES
02.01.10   15:53

Rätselhaftes und Spass bei Megatreff 

Aufgrund zahlreicher Wünsche unserer...


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