Tote & Massenpanik in Duisburg bei *Art of Love*

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Verfasst am: 24. 07. 2010 [19:14]
St.Germain
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Das Nadelöhr war der Tunnel.

http://i31.tinypic.com/2qicy36.jpg

Veranstalter macht weiter um weitere Panik zu vermeiden

http://www.bild.de/BILD/news/2010/07/24/love-parade-tote/und-verletzte-bei-massenpanik.html

Loveparade in Duisburg Tote bei Massenpanik, Dutzende Raver verletzt
24.07.2010 - 18:07 UHR
Tödliches Drama bei der Loveparade in Duisburg: Bei einer Massenpanik am Haupteingang gab es mehrere Tote!

Die Polizei bestätigte inzwischen, dass es mindestens 15 Tote gab.

Mindestens 45 Menschen wurden verletzt. Bei zehn Menschen seien Wiederbelebungsmaßnahmen notwendig gewesen.

Das Drama spielte sich am Haupteingang ab, einem regelrechten Nadelöhr: Wegen Überfüllung wollten Tausende das Gelände am Alten Güterbahnhof verlassen, um zu einer zweiten, außerhalb des Geländes liegenden Bühne zu kommen.

Doch gleichzeitig kamen Tausende an, wollten zur Bühne auf dem Hauptgelände!

Schreie, Angst, Panik!

Tausende Menschen prallten zusammen, viele wurden zerquetscht, kippten in dem Gedränge um, mussten von Sanitätern reanimiert werden.

Raver Marius (18 ): „Es gab keine Fluchtmöglichkeit, Leute standen mir wie eine Wand gegenüber. Ich hatte Angst, ich sterbe.“

Eine andere Raverin zum BILD-Reporter: „Ich hatte Glück, fand eine kleine Lücke, doch neben mir starben zwei Frauen.“

Zuvor hatte die Polizei mitgeteilt, der Veranstaltungsort sei wegen Überfüllung geschlossen worden.

An der Loveparade nahmen nach Angaben der Organisatoren über den gesamten Tag verteilt 1,4 Millionen Menschen teil. 14 Hundertschaften der Polizei waren im Einsatz. Die erstmals 1989 in Berlin gestartete Loveparade fand damit nach einer Pause im vergangenen Jahr zum ersten Mal seit zwei Jahren wieder statt.

Die Veranstaltung hatte am Samstag um 14 Uhr begonnen, ab 14 Uhr begannen die 15 Wagen („Floats“) auf einem Rundkurs zu rollen.

Zum Verhängnis wurde den Ravern, dass es nur einen einzigen Eingang gibt, über den das Gelände zugänglich ist.

Die aktuelle Entwicklung hier bei BILD.de:

„Wir sind danach durch den Tunnel zurück. Meine Freundin und ich haben schon kaum mehr Luft mehr bekommen und haben die Ellbogen ausgefahren, um noch wegzukommen. Anschließend haben wir die Polizei alarmiert und gesagt, dass es im Tunnel gleich zur Massenpanik kommen wird.” Passiert sei aber erst einmal nichts. „Das war etwa eine Dreiviertelstunde vor dem Unglück gewesen. Da waren aber schon Leute reihenweise zusammengeklappt.”

• Nach der Massenpanik wird die Autobahn als Rettungsweg benutzt. Die A59 sei für den Verkehr gesperrt worden, berichtete der Sender WDR. Auf Bildern vom Partygelände war zu sehen, wie sich auch Hubschrauber reihten. Notzelte werden aufgebaut. Die Feuerwehr stand in Alarmbereitschaft.

• Nach der Sperrung des Hauptbahnhofs hätten sich erste Züge hätten sich wieder in Bewegung gesetzt, sagte Bahnsprecher Udo Kampschulte gegen 19.00 Uhr am Samstagabend. Man versuche nun, nach und nach die Loveparade-Besucher aus der Stadt zu fahren. Die Züge würden allerdings nur mit verminderter Geschwindigkeit fahren. Neben der Bahnsicherheit sei auch die Bundespolizei im Einsatz.

• Trotz der Ereignisse läuft die Loveparade aus Sicherheitsgründen teilweise noch weiter, um eine mögliche weitere Massenpanik zu verhindern. Die Notausgänge des Geländes wurden aber inzwischen geöffnet. Im Norden des Geländes dröhnt die Musik noch aus den Wagen, sagte der Sprecher des Malteser Hilfsdienstes, Kai Vogelmann. Bis dorthin habe sich die Nachricht von den Todesopfern am Süden des Geländes noch nicht verbreit.

• Mehr als eine halbe Stunde vor der Massenpanik haben Augenzeugen die Polizei vor der Gefahr gewarnt. „Wir standen mittendrin. Es hatten immer mehr Menschen noch versucht, zum Gelände zu kommen”, sagte der 21-jährige Raver Fabio der dpa. „Wir waren schon durch den Tunnel durch und standen auf dem kurzen Stück vor dem Eingang. Dort ging es aber nicht weiter.” Einige seien über Zäune und eine Leiter geklettert.



http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,708331,00.html


24.07.2010
Ticker zu Love-Parade-Katastrophe
"Wir haben kaum mehr Luft bekommen"

http://i32.tinypic.com/2nbx2j4.jpg


Hätte die tödliche Massenpanik in Duisburg verhindert werden können? Zeugen berichten, sie hätten die Polizei wegen der Lage im Tunnel gewarnt. Jetzt konzentrieren sich die Einsatzkräfte darauf, dass es beim Räumen des Festivalgeländes nicht wieder Probleme gibt. Alles zur Lage im SPIEGEL-ONLINE-Ticker.

[19.10 Uhr] Hotline für Angehörige

Die Polizei hat eine Telefonnummer geschaltet, unter der sich Angehörige von Opfern informieren können: 0203/94000.



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[19.06 Uhr] Hauptbahnhof in Duisburg nicht mehr gesperrt

Die Züge auf dem Duisburger Hauptbahnhof fahren wieder. Ein Konzernsprecher sagte SPIEGEL ONLINE, der Verkehr beruhige sich wieder - zuvor hatte die Bahn den Bahnhof gesperrt, weil viele Teilnehmer infolge der Massenpanik auf die Gleise neben dem Love-Parade-Gelände zwei Kilometer südlich ausgewichen waren. "Nach Norden ist es ohnehin problemlos, Richtung Süden fahren wir jetzt zunächst mit verminderter Geschwindigkeit". Die Strecke vom Bahnhof nach Süden führt am Gelände der Loveparade vorbei - hier war es nach der Panik offenbar Besuchern gelungen, auf die Gleise zu kommen. "Wir können uns das nicht erklären", sagte der Sprecher, die Gleise seien mit doppelten Zäunen und einem patroullierten Weg abgetrennt worden. "Sicher eine sechsstellige Summe" von Menschen würde im Moment versuchen, per Bahn aus Duisburg weg zu kommen, sagte der Sprecher. Dafür gebe es 700 Sonderzüge. "Das hat auf dem Hinweg super geklappt." Sollte es weiterhin Probleme auf den Gleisen geben, könne man auf ein Notkonzept mit 150 Bussen zurückgreifen, erklärte der Bahn-Sprecher.

Auf Twitter beklagten sich Teilnehmer über die zwischenzeitliche Sperrung. Ein Sprecher rechtfertigte die Aktion mit den Worten, man müsse sich "der Situation stellen und Gedränge vor dem Bahnhof und im Bahnhof verhindern". Außerdem müsse verhindert werden, "dass die Leute jetzt alle schnell zum Bahnhof strömen". Der WDR berichtete gegen 19 Uhr allerdings, die Lage am Hauptbahnhof habe sich entspannt, die Menschenansammlung dort sei kleiner geworden.

dpa


[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 24.07.2010 um 19:18.]
Verfasst am: 24. 07. 2010 [19:32]
Thorsten
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Die Schlagzeilen der Katastrophe aus dem News-Ticker.

Samstag, 24. Juli 2010, 17:57 Uhr
http://www.bild.de/BILD/Newsticker/news-ticker/2010/07/24/17-tote-loveparade.html
Tote vor Loveparade-Gelände Drama auf dem Loveparade-Gelände: Bei einer Massenpanik sind mindestens 15 Menschen in Duisburg ums Leben gekommen! Vor dem Eingang zum Gelände sei es bei den Wartenden im einem Tunnel zur Panik gekommen. Zahlreiche weitere Menschen wurden verletzt.

Samstag, 24. Juli 2010, 18:59 Uhr
http://www.bild.de/BILD/Newsticker/news-ticker/2010/07/24/18-sicherheit-loveparade.html
Loveparade läuft aus Sicherheitsgründen noch weiter Die Loveparade wird nach dem Unglück mit mindestens 15 Toten vor dem Partygelände nicht abgebrochen, um eine mögliche weitere Panik zu verhindern. „Der Krisenstab der Stadt Duisburg hat sich entschlossen, aus Sicherheitsgründen die Veranstaltung zurzeit nicht zu beenden”, erklärte Stadtsprecher Frank Kopatschek. Die Notausgänge des Geländes wurden aber inzwischen geöffnet. Zahlreiche Besucher nutzen bereits die Gelegenheit.


Das ist Wahnsinn - ich werde das sicher weiter beobachten.


[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 24.07.2010 um 19:33.]
Verfasst am: 24. 07. 2010 [19:39]
Thorsten
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Hier sind Videoberichte :

http://www.tagesthemen.de/multimedia/video/ondemand100_id-video744006.html

http://www.tagesthemen.de/multimedia/video/ondemand100_id-video744014.html

und eine Information der Tagesthemen:

http://www.tagesthemen.de/inland/loveparade114.html
Verfasst am: 24. 07. 2010 [19:43]
DerKundschafter
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Die Polizei wurde gewarnt. Die Massenpanik wäre verhinderbar gewesen. Die Auslöser der Panik müssen gefunden werden.
Verfasst am: 24. 07. 2010 [19:44]
stauni
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http://bilder.bild.de/BILD/news/2010/07/24/love-parade-tote/tote-bei-love-parade-17097102__MBQF-,templateId=renderScaled,property=Bild,width=465.jpg
Loveparade in Duisburg Tote bei Massenpanik, Dutzende Raver verletzt
24.07.2010 - 18:07 UHRTödliches Drama bei der Loveparade in Duisburg am Samstagnachmittag: Bei einer Massenpanik am Haupteingang gab es mehrere Tote!

Die Polizei bestätigte inzwischen, dass es mindestens 15 Tote gab, neun Frauen und sechs Männer.

Mindestens 45 Menschen wurden verletzt. Bei zehn Menschen seien Wiederbelebungsmaßnahmen notwendig gewesen.
Das Drama spielte sich am Haupteingang ab, einem regelrechten Nadelöhr: Wegen Überfüllung wollten Tausende das Gelände am Alten Güterbahnhof verlassen, um zu einer zweiten, außerhalb des Geländes liegenden Bühne zu kommen.

Doch gleichzeitig kamen Tausende an, wollten zur Bühne auf dem Hauptgelände!

Schreie, Angst, Panik!

Tausende Menschen prallten zusammen, viele wurden zerquetscht, kippten in dem Gedränge um, mussten von Sanitätern reanimiert werden.

Raver Marius (18 ): „Es gab keine Fluchtmöglichkeit, Leute standen mir wie eine Wand gegenüber. Ich hatte Angst, ich sterbe.“

Eine andere Raverin zum BILD-Reporter: „Ich hatte Glück, fand eine kleine Lücke, doch neben mir starben zwei Frauen.“

Ein Raver: „Wir sind danach durch den Tunnel zurück. Meine Freundin und ich haben schon kaum mehr Luft mehr bekommen und haben die Ellbogen ausgefahren, um noch wegzukommen. Anschließend haben wir die Polizei alarmiert und gesagt, dass es im Tunnel gleich zur Massenpanik kommen wird.” Passiert sei aber erst einmal nichts. „Das war etwa eine Dreiviertelstunde vor dem Unglück gewesen. Da waren aber schon Leute reihenweise zusammengeklappt.”

Zuvor hatte die Polizei mitgeteilt, der Veranstaltungsort sei wegen Überfüllung geschlossen worden.

An der Loveparade nahmen nach Angaben der Organisatoren über den gesamten Tag verteilt 1,4 Millionen Menschen teil. 14 Hundertschaften der Polizei waren im Einsatz. Die erstmals 1989 in Berlin gestartete Loveparade fand damit nach einer Pause im vergangenen Jahr zum ersten Mal seit zwei Jahren wieder statt.

Die Veranstaltung hatte am Samstag um 14 Uhr begonnen, die 15 Wagen („Floats“) rollten auf einen Rundkurs.

Zum Verhängnis wurde den Ravern, dass es nur einen einzigen Eingang gibt, über den das Gelände zugänglich ist.

Die aktuelle Entwicklung hier bei BILD.de:

• Nach der Massenpanik wird die Autobahn als Rettungsweg benutzt. Die A59 sei für den Verkehr gesperrt worden, berichtete der Sender WDR. Auf Bildern vom Partygelände war zu sehen, wie sich auch Hubschrauber reihten. Notzelte werden aufgebaut. Die Feuerwehr stand in Alarmbereitschaft.

• Nach der Sperrung des Hauptbahnhofs hätten sich erste Züge hätten sich wieder in Bewegung gesetzt, sagte Bahnsprecher Udo Kampschulte gegen 19.00 Uhr am Samstagabend. Man versuche nun, nach und nach die Loveparade-Besucher aus der Stadt zu fahren. Die Züge würden allerdings nur mit verminderter Geschwindigkeit fahren. Neben der Bahnsicherheit sei auch die Bundespolizei im Einsatz.

• Trotz der Ereignisse läuft die Loveparade aus Sicherheitsgründen teilweise noch weiter, um eine mögliche weitere Massenpanik zu verhindern. Die Notausgänge des Geländes wurden aber inzwischen geöffnet. Im Norden des Geländes dröhnt die Musik noch aus den Wagen, sagte der Sprecher des Malteser Hilfsdienstes, Kai Vogelmann. Bis dorthin habe sich die Nachricht von den Todesopfern am Süden des Geländes noch nicht verbreit.

• Mehr als eine halbe Stunde vor der Massenpanik haben Augenzeugen die Polizei vor der Gefahr gewarnt. „Wir standen mittendrin. Es hatten immer mehr Menschen noch versucht, zum Gelände zu kommen”, sagte der 21-jährige Raver Fabio der dpa. „Wir waren schon durch den Tunnel durch und standen auf dem kurzen Stück vor dem Eingang. Dort ging es aber nicht weiter.” Einige seien über Zäune und eine Leiter geklettert.
http://www.bild.de/BILD/news/2010/07/24/love-parade-tote/und-verletzte-bei-massenpanik.html

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 24.07.2010 um 19:45.]
Verfasst am: 25. 07. 2010 [08:50]
Thorsten
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Jetzt sind es schon 19 Tote und über 340 Verletzte. Hier die Meldungen der letzten Stunden:

Sonntag, 25. Juli 2010, 03:33 Uhr
http://www.bild.de/BILD/Newsticker/news-ticker/2010/07/25/03-loveparade.html
Loveparade: Zahl der Todesopfer steigt Die Zahl der Todesopfer nach der Massenpanik bei der Loveparade in Duisburg ist in der Nacht weiter gestiegen. Ein Sprecher der Polizei sagte, 19 Menschen seien gestorben. Insgesamt seien der Polizei außerdem 342 Verletzte gemeldet worden. Über die Schwere der Verletzungen konnte der Sprecher noch keine Angaben machen.


Sonntag, 25. Juli 2010, 08:02 Uhr
http://www.bild.de/BILD/Newsticker/news-ticker/2010/07/25/08-loveparade-identifizierung.html
Loveparade: Identifizierung der Opfer läuft Nach der Massenpanik bei der Duisburger Loveparade mit 19 Toten ist die Identifizierung der Opfer noch nicht abgeschlossen. Dies werde jedoch voraussichtlich bis Mittag erwartet, sagte ein Polizeisprecher. Auch nähere Auskünfte zu den 342 Schwerverletzten können die Beamten derzeit noch nicht machen. Zu der Katastrophe war es am Eingangstunnel vor dem Loveparade-Gelände am ehemaligen Güterbahnhof gekommen.

Verfasst am: 25. 07. 2010 [12:51]
Thorsten
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Hier nochmals ein Überblick über die Meldungen seit gestern:

http://www.bild.de/BILD/news/telegramm/telegramm,iurl=http:_2F_2Fweb.bild.de_2Fcont_2Fschlaglichter

Samstag, 24. Juli 2010, 17:57 Uhr
Tote vor Loveparade-Gelände

Drama auf dem Loveparade-Gelände: Bei einer Massenpanik sind mindestens 15 Menschen in Duisburg ums Leben gekommen! Vor dem Eingang zum Gelände sei es bei den Wartenden im einem Tunnel zur Panik gekommen. Zahlreiche weitere Menschen wurden verletzt.


Samstag, 24. Juli 2010, 18:59 Uhr
Loveparade läuft aus Sicherheitsgründen noch weiter

Die Loveparade wird nach dem Unglück mit mindestens 15 Toten vor dem Partygelände nicht abgebrochen, um eine mögliche weitere Panik zu verhindern. „Der Krisenstab der Stadt Duisburg hat sich entschlossen, aus Sicherheitsgründen die Veranstaltung zurzeit nicht zu beenden”, erklärte Stadtsprecher Frank Kopatschek. Die Notausgänge des Geländes wurden aber inzwischen geöffnet. Zahlreiche Besucher nutzen bereits die Gelegenheit.


SAMSTAG, 24. JULI 2010, 19:14 UHR
Massenpanik: Mindestens zehn Tote bei Loveparade

Duisburg (dpa) - Bei einer Massenpanik während der Loveparade in Duisburg sind mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Die Zahl der Todesopfer könnte aber noch steigen: Rettungskräfte versuchten noch, zehn bewusstlose Verletzte zu reanimieren. 45 Menschen wurden verletzt. Zu der Panik war es nach Polizeiangaben in einem Tunnel vor dem Loveparade-Gelände am ehemaligen Güterbahnhof gekommen. Trotz des tragischen Geschehens wurde die Veranstaltung zunächst nicht abgebrochen, um eine mögliche weitere Panik zu verhindern.


SAMSTAG, 24. JULI 2010, 19:27 UHR
Eil+++ Polizei: Mindestens 15 Tote nach Massenpanik bei Loveparade

Duisburg (dpa) - Bei einer Massenpanik während der Loveparade in Duisburg sind mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. Das sagte Polizeisprecher Jürgen Kiskemper der dpa. Unter den Toten befänden sich neun Frauen und sechs Männer. Zu der Panik war es nach Polizeiangaben in einem Tunnel vor dem Loveparade-Gelände am ehemaligen Güterbahnhof gekommen.


SAMSTAG, 24. JULI 2010, 19:57 UHR
NRW-Innenminister «entsetzt und traurig»

Duisburg (dpa) - Mit großer Bestürzung hat NRW-Innenminister Ralf Jäger auf die Ereignisse am Rande der Loveparade in Duisburg reagiert. Er sprach den Angehörigen und Freunden der Todesopfer sein Mitgefühl aus. Jäger sagte, der Krisenstab der Landesregierung habe sofort reagiert und weitere Behandlungs- und Betreuungskräfte aus dem ganzen Land nach Duisburg entsandt. Der Innenminister wollte sich noch am Abend über den genauen Ablauf des Geschehens in Duisburg informieren.


SAMSTAG, 24. JULI 2010, 20:53 UHR
Wulff fordert rückhaltlose Aufklärung der Tragödie von Duisburg

Berlin (dpa) - Bundespräsident Christian Wulff hat bestürzt auf das Unglück bei der Loveparade in Duisburg reagiert. Er forderte am Abend in Berlin eine lückenlose Aufklärung der Ursachen. Er sei mit seinen Gedanken bei den Opfern und ihren Angehörigen und Freunden, sagte Wulff. Auch Außenminister Guido Westerwelle und weitere Politiker sprachen den Angehörigen ihr Mitgefühl aus. Bei einer Massenpanik am Rande der Loveparade waren am Nachmittag mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen und rund 100 verletzt worden.

SAMSTAG, 24. JULI 2010, 21:54 UHR
Bestürzung über Loveparade-Katastrophe

Berlin (dpa) - Politiker in ganz Deutschland haben sich erschüttert über die Katastrophe bei der Loveparade gezeigt. Kanzlerin Angela Merkel teilte mit, sie sei entsetzt und traurig angesichts des Leids und des Schmerzes. Das ganze Land trauere um die jungen Frauen und Männer, die bei diesem grauenhaften Drama ihr Leben verloren haben, sagte NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Bundespräsident Christian Wulff fordert eine rückhaltlose Aufklärung der Ursachen. Bei einer Massenpanik sind heute bei der Loveparade 15 Menschen ums Leben gekommen. Rund 80 Menschen wurden verletzt.


SAMSTAG, 24. JULI 2010, 23:24 UHR
Eil+++ Polizei: 18 Tote bei Loveparade-Katastrophe

Duisburg (dpa) - Die Zahl der Opfer bei der Massenpanik während der Loveparade hat sich auf 18 erhöht. Das teilte die Polizei mit. 16 Menschen starben am Unglücksort, zwei weitere Menschen erlagen ihren Verletzungen im Krankenhaus.


SAMSTAG, 24. JULI 2010, 23:29 UHR
Polizei: Treppenstürze Auslöser für Panik

Duisburg (dpa) - Die Massenpanik vor dem Loveparade-Gelände ist wahrscheinlich ausgebrochen, weil einige Besucher von einer Treppe in die Menge stürzten. Das teilte die Duisburger Polizei mit. Einige Besucher seien bei dem Versuch, über eine gesperrte Nottreppe auf das Gelände zu gelangen, herabgestürzt. Die panischen Menschen hätten sich nicht schnell genug auf dem Gelände verteilt. Der Güterbahnhof, auf dem die Loveparade stattfand, sei dabei noch nicht voll gewesen. Bei dem Unglück starben 18 Menschen, rund 80 wurden verletzt.

Duisburg (dpa) - Die Massenpanik vor dem Loveparade-Gelände ist wahrscheinlich ausgebrochen, weil einige Besucher von einer Treppe in die Menge stürzten. Das teilte die Duisburger Polizei mit. Einige Besucher seien bei dem Versuch, über eine gesperrte Nottreppe auf das Gelände zu gelangen, herabgestürzt. Die panischen Menschen hätten sich nicht schnell genug auf dem Gelände verteilt. Der Güterbahnhof, auf dem die Loveparade stattfand, sei dabei noch nicht voll gewesen. Bei dem Unglück starben 18 Menschen, rund 80 wurden verletzt.


SAMSTAG, 24. JULI 2010, 23:56 UHR
Trauer und Entsetzen nach Tragödie von Duisburg

Duisburg (dpa) - Die Loveparade von Duisburg endete in einer beispiellosen Katastrophe. Mindestens 18 Menschen starben am späten Nachmittag bei einer Massenpanik in einem Tunnel vor dem Veranstaltungsgelände. Rund 80 weitere Raver wurden zum Teil schwer verletzt. Bundespräsident Christian Wulff forderte eine rückhaltlose Aufklärung der Tragödie. Schon vor dem Unglück hatten Raver die Polizei vor einem Nadelöhr beim zentralen Zugang gewarnt. Kanzlerin Angela Merkel und viele weitere Politiker zeigten sich geschockt.


SONNTAG, 25. JULI 2010, 00:53 UHR
Nach Loveparade: Panikforscher verteidigt Konzept

Duisburg (dpa) - Nach der Loveparade-Tragödie hat der Panikforscher Michael Schreckenberg das Sicherheitskonzept verteidigt. Er hatte es selbst mit erarbeitet. Der Tunnel, in dem es zur Massenpanik gekommen war, sei groß genug ausgelegt gewesen, sagte Schreckenberg im WDR. Und er sei mehrfach gesperrt worden, wenn zu viele Menschen in ihn hineingedrängt seien. Laut Schreckenberg hatten kurz vor dem Unglück einzelne Jugendliche ein Gitter überrannt und waren eine ungesicherte Treppe hochgelaufen.


SONNTAG, 25. JULI 2010, 02:12 UHR
Loveparade beendet Internet-Auftritt

Duisburg (dpa) - Nach der Katastrophe in Duisburg hat die Loveparade ihren Internetauftritt beendet. Wo vorher Einzelheiten zum Programm präsentiert wurden, findet sich jetzt nur ein Hinweis in weißer Schrift auf schwarzem Grund: «Unser Anliegen, ein fröhliches Miteinander von Menschen durchzuführen, ist heute von den tragischen Unglücksfällen überschattet worden. Daher beenden wir den Livestream zur Loveparade.» Bei der Loveparade in Duisburg sind bei einer Massenpanik mindestens 18 Menschen ums Leben gekommen.


SONNTAG, 25. JULI 2010, 03:07 UHR
Letzte Besucher verlassen Loveparade

Duisburg (dpa) - Nach dem tödlichen Massengedränge am Rande der Loveparade in Duisburg haben die letzten Raver das Gelände verlassen. Die Organisatoren hatten gegen Mitternacht die Musik abgestellt. Insgesamt 18 Menschen waren gestern bei einer Panik in einem Tunnel ums Leben gekommen. Etwa 80 Besucher erlitten zum Teil schwere Verletzungen. Die Veranstalter hatten die Loveparade trotz des tödlichen Zwischenfalls weiterlaufen lassen, um eine weitere Panik unter den hunderttausenden Teilnehmern zu vermeiden.


SONNTAG, 25. JULI 2010, 03:40 UHR
Eil +++ Polizei: 19 Tote bei Loveparade-Katastrophe
Duisburg (dpa) - Die Zahl der Todesopfer nach der Massenpanik bei der Loveparade in Duisburg ist weiter gestiegen. Ein Sprecher der Duisburger Polizei sagte, 19 Menschen seien gestorben. Insgesamt seien der Polizei außerdem 342 Verletzte gemeldet worden. Über die Schwere der Verletzungen konnte der Sprecher noch keine Angaben machen.


SONNTAG, 25. JULI 2010, 04:16 UHR
Zahl der Toten nach Massenpanik auf 19 gestiegen

Duisburg (dpa) - Nach dem tödlichen Massengedränge am Rande der Loveparade in Duisburg ist die Zahl der Toten auf 19 gestiegen. Das teilte die Polizei in Duisburg mit. Mehr als 340 Besucher seien außerdem verletzt worden, einige von ihnen schwer. Inzwischen haben auch die letzten Raver das Gelände verlassen. Die Massenpanik war gestern Nachmittag in einem Tunnel vor dem Veranstaltungsgelände ausgebrochen. In der Öffentlichkeit wächst die Kritik an den Sicherheitsvorkehrungen für die Loveparade.


SONNTAG, 25. JULI 2010, 07:32 UHR
Zahl der Toten nach Massenpanik auf 19 gestiegen

Duisburg (dpa) - 19 Tote, 342 Verletzte - das ist heute Morgen die traurige Bilanz der Massenpanik während der Loveparade in Duisburg. Viele tausende Besucher hatten trotz des Unglücks bis zum frühen Morgen gefeiert. Der genaue Ablauf der Massenpanik ist noch unklar. Es gibt Kritik am Sicherheitskonzept der Veranstalter. Kanzlerin Angela Merkel zeigte sich von der Tragödie in Duisburg geschockt. Bundespräsident Christian Wulff forderte eine rückhaltlose Aufklärung.


SONNTAG, 25. JULI 2010, 09:36 UHR
19 Tote bei Loveparade - Ursachenforschung

Duisburg (dpa) - Die Stadt Duisburg und die Veranstalter der Loveparade stehen nach der Massenpanik bei dem Technospektakel in der Kritik. Bis zum Morgen war die Zahl der Toten auf 19 gestiegen. 342 Menschen sind verletzt. Die Stadt will sich am Mittag zum Stand der Ermittlungen äußern. Mehrere Menschen waren gestern Nachmittag aus mehreren Metern Höhe in die Menschenmenge gestürzt, die sich an einem Tunnel staute. Daraufhin brach Panik aus. Trotz des Unglücks hatten Tausende bis in den frühen Morgen gefeiert.


SONNTAG, 25. JULI 2010, 12:15 UHR
Eil +++ Aus der Loveparade nach Massenpanik

Duisburg (dpa) - Der Organisator der Loveparade, Rainer Schaller, hat nach der Massenpanik das Aus der Loveparade verkündet. Worte reichten nicht aus, um das Maß seiner Erschütterung zu erklären, sagte er am Mittag auf einer Pressekonferenz in Duisburg. 19 Menschen waren bei der Massenpanik getötet worden, 342 Menschen sind verletzt.


SONNTAG, 25. JULI 2010, 13:05 UHR
Staatsanwaltschaft ermittelt - Aus für Loveparade

Duisburg (dpa) - In Duisburg ermittelt nach der Massenpanik mit 19 Toten die Staatsanwaltschaft. Der Veranstalter der Loveparade erklärte auf einer Pressekonferenz das Aus des Technospektakels. Worte reichten nicht aus, um das Maß seiner Erschütterung zu erklären, sagte Rainer Schaller. Was zu der Massenpanik gestern führte, wird noch ermittelt. Die Stadt weist Kritik am Sicherheitskonzept zurück. 342 Menschen wurden verletzt. Die Toten sind zwischen 20 und 40 Jahren alt. Es starben auch einige Ausländer.


[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 25.07.2010 um 14:23.]
Verfasst am: 25. 07. 2010 [16:10]
St.Germain
erfahrener Benutzer
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Dabei seit: 16.01.2009
Beiträge: 418
DerKundschafter schrieb:

Die Polizei wurde gewarnt. Die Massenpanik wäre verhinderbar gewesen. Die Auslöser der Panik müssen gefunden werden.



Einfach mal nachfolgendes durchlesen, auch die Kommentare, solange noch verfügbar.

Man wußte, was kommen wird.....organisiertes Chaos.



Loveparade wird zum Tanz auf dem Drahtseil
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Loveparade 2010 in Duisburg, 20.07.2010, Ingmar Kreienbrink

http://i32.tinypic.com/5as3zb.jpg


230.000 Quadratmeter misst das Gelände des ehemaligen Güterbahnhofes neben dem Hauptbahnhof in Duisburg. Die Besucher-Kapazität ist auf 400.000 bis 500.000 Menschen begrenzt. (Foto: Stephan Eickershoff/WAZFotoPool)


Duisburg. Eine Million Raver werden zur Loveparade erwartet. Doch das Party-Gelände kann maximal die Hälfte zeitgleich aufnehmen. Und die Bahn räumt bereits im Vorfeld ein: „Wir wissen aber, dass unser System anfällig ist“, so ein Sprecher.

Nach dem erfolgreichen Still-Leben auf der A40 fiebern viele jüngere Menschen aus dem Ruhrgebiet dem nächsten Großereignis entgegen. Rund eine Million Besucher werden am Samstag zur Loveparade in Duisburg erwartet – und stellen die Stadt vor eine organisatorische Mammut-Aufgabe. Am Dienstag wurden die Verkehrs-Planungen und zahlreiche Sicherheitsmaßnahmen für das Musikereignis bekannt gegeben.

An einem Punkt könnte sich das Mega-Event zum Tanz auf dem Drahtseil entwickeln: In Duisburg werden deutlich mehr Raver erwartet, als auf das Güterbahnhofsgelände passen. Während Sicherheitsdezernent Wolfgang Rabe auf DerWesten-Anfrage von „einigen hunderttausend Menschen“ spricht, die auf dem Gelände Platz haben, wird Kersten Sattler vom Veranstalter Lopavent etwas konkreter: „400.000 bis 500.000 Menschen“ könnten sich zeitgleich auf der abgesperrten Party-Fläche mit 230.000 Quadratmetern aufhalten. Die konkrete Zahl aus der Genehmigung der Stadt für die Loveparade wollte Rabe aus einsatztaktischen Gründen nicht nennen.

Zehnstündige Veranstaltung

Bislang gehen Schätzungen von einer Million Besucher in Duisburg aus – vor zwei Jahren bei der Dortmunder Loveparade waren es sogar 1,6 Millionen. Das Still-Leben auf der A 40 hat gezeigt, dass bei gutem Wetter schnell sämtliche Erwartungen im Vorfeld übertroffen werden können. Zurückhaltend gab sich der Duisburger Polizei-Sprecher Ramon van der Maat: „Wir werden genau beobachten, wie voll es ist, und dann gemeinsam mit dem Veranstalter entscheiden, wann der Zugang gesperrt wird.“ Zum Thema Besucher-Kapazitäten wollte er sich nicht äußern.

Die Organisatoren gaben sich am Dienstag allerdings sehr optimistisch, dass es kein Chaos geben werde. „Die eine Million Besucher wird ja nicht auf einmal, sondern über den Tag verteilt kommen“, so Rabe. Es sei zwar nicht auszuschließen, dass der Zugang während der zehnstündigen Veranstaltung kurzzeitig gesperrt werden müsse, aber derzeit gehe man nicht davon aus. Und wenn der Fall doch eintrete, „dann haben wir ganz unterschiedliche Maßnahmen, mit denen wir das problemlos steuern können“, verspricht der Sicherheitsdezernent - bei den Details wollte er sich nicht in die Karten schauen lassen.


700 zusätzliche Züge


Entlang der Strecke zwischen dem Hauptbahnhof und dem Veranstaltungs-Gelände gebe es Servicestationen mit Musik und Verpflegung. „So kann man den Gästen Unterhaltung anbieten, falls es mal einen kleinen Stau und Wartezeiten geben sollte“, sagt Ursula Fohrmann vom Ordnungsamt.

Denn auch für den Duisburger Bahnhof wird die Loveparade zu einer einmaligen Belastungsprobe. 700 zusätzliche Züge sollen die Techno-Fans nach Duisburg bringen. „Wir sind auf alles vorbereitet – wir wissen aber auch, dass unser System anfällig ist“, so Bahn-Sprecher Udo Kampschulte. So dürfen die Besucher auf keinen Fall versuchen, das vom Hauptbahnhof aus gut sichtbare Loveparade-Gelände über die Gleisanlagen zu erreichen.

Zeitweilige Sperrung des Hauptbahnhofs

1200 zusätzliche Beamte der Bundespolizei sollen eine störungs- und gefahrenfreie An- und Abreise mit der Bahn ermöglichen. Allerdings geht die Behörde schon jetzt davon aus, dass der Hauptbahnhof in der Abreisephase sich zu einem Nadelöhr entwickelt und nicht in der Lage sein wird, alle Besucher sofort aufzunehmen. Deshalb werde sich eine zeitweilige Sperrung aus Sicherheitsgründen nicht vermeiden lassen.

Zwei festgelegte Routen führen die Besucher vom Bahnhof zum einzigen Zugang des Partygeländes. Auf diesem Weg gibt es über 100 überwachte Sperrungen. Die spektakulärste ist die A 59, die zwischen dem Duisburger Kreuz und der Anschlussstelle Wannheimerort komplett stillgelegt wird.

Um Verletzungen zu vermeiden, sollten die Techno-Fans auf festes Schuhwerk achten, weil das Gelände nicht für hochhackige Schuhe oder Flip-Flops geeignet sei, warnt der Veranstalter. Der Event-Bereich wird am Samstag um 11 Uhr geöffnet. Die Parade mit den 16 Floats beginnt um 14 Uhr. Die Abschlusskundgebung mit zahlreichen internationalen Stars ist für 17 bis 24 Uhr angesetzt.



122 Kommentare
"Die Chaosforschung (auch: Theorie komplexer Systeme oder Komplexitätstheorie) ist ein Teilgebiet der Mathematik und Physik und befasst sich im Wesentlichen mit dynamischen Systemen, deren Dynamik unter bestimmten Bedingungen empfindlich von den Anfangsbedingungen abhängt, sodass ihr Verhalten nicht langfristig vorhersagbar ist. Da diese Dynamik einerseits den physikalischen Gesetzen unterliegt, andererseits aber irregulär erscheint, bezeichnet man sie als deterministisches Chaos. Chaotische dynamische Systeme sind nichtlinear."

http://de.wikipedia.org/wiki/Chaosforschung

#1 von Barrister_Pardon , am 20.07.2010 um 18:11
zum Bild oben eine Frage: Sollen die da auf Schotter feiern (tanzen) oder wie?

#2 von Helli , am 20.07.2010 um 18:28
Die Bochumer haben aus Dortmund gelernt , da selbst bei der Dortmunder-Parade bereits das absolute Chaos in Bochum war . Mal sehen wie Duisburg nach der Veranstaltung spricht - big Fun !!! Das Chaos am Duisburger-Bahnhof ist ja aufgrund der Bahnhofskapazität vorhersehbar , aber nicht die Chaosgröße . Eigendynamik sowie weitere nicht abzuschätzende Parameter enthalten ein großes Risiko , was im Grunde gar nicht zu verantworten ist .

#3 von Erbeck , am 20.07.2010 um 18:50
Oh Mann, da kann man sich nur in Sicherheit bringen...

#4 von mindestlohn , am 20.07.2010 um 18:57
Wer Duisburg kennt der weiß das es das totale Chaos geben wird. Aber die Presse wird es schon schön reden. Ich guck mir das an!!!

#5 von kerchak , am 20.07.2010 um 19:06
Lasst den Raver-Zug an der Merkez-Moschee in DU-Marxloh vorbeiziehen, dann tanzen alle mit.

Das wäre ein gelungener Aspekt und ein Fortschritt in der Multi-Kulturellen Akzeptanz in Duisburg.
Denn wenn gefeiert wird, soll es ein Fest für alle sein.

#6 von jabitte , am 20.07.2010 um 19:13
Das schlimme an dieser Geschichte ist doch, daß man anschließend diese organisatorischen Vollidioten noch nichtmals zur Verantwortung wird ziehen können.
Was die da machen, ist höchstgradig kriminell. Was ist denn, wenn zu dem Chaos noch Panik kommt, was ist dann? Panik heißt Flucht, und Flucht heißt Ausdehnung. Wohin soll sich diese Masse an Menschen ausdehnen, wenn was schief geht, und Panik ausbricht?
Gruß

#7 von voltago , am 20.07.2010 um 19:36
@jabitte7: genau, alles in Dinslaken aussteigen und dann den Rest latschen und unterwegs schön feiern.

#8 von jetztran , am 20.07.2010 um 20:03
[von Moderation editiert]

#9 von nicht.alles.negativ.sehen , am 20.07.2010 um 20:32
230.000 qm für sagen wir mal 460.000 Menschen, das ergibt genau einen halben Quadratmeter pro Person. Und davon geht noch der Platz ab, den Bühnen brauchen und vor allem den die Floats brauchen. 460.000 Menschen sind wie Sardinen in der Dose, da kann sich keiner mehr bewegen. Wenn dann aus irgendeinem Grund da eine Panik ausbricht, dann gibt es Tote - und nicht wenige. Solch eine Menge auf so engem, eingezäunten Raum, das kann nicht gutgehen. Meine Kinder gehen nicht hin, sie verstehen das und teilen die Bedenken.

#10 von MadCat , am 20.07.2010 um 20:33
@9: keine Panik? Da brauchts keinen Selbstmordattentäter, da reicht ein Unfall mit einem Float oder irgendwo was kleines brennendes. Das kann soooooo schnell gehen.

Schön wenn nichts passiert. Und wahrscheinlich wird nichts passieren. Aber wenn was passiert wird es schlimm und wäre vor allem vermeidbar gewesen, wenn man besser geplant hätte.

#11 von MadCat , am 20.07.2010 um 20:36
Da kann die Stimmung aber schnell mal kippen, wage ich zu prophezeien.
Wenn die Zugänge nach 500.000 Besuchern gesperrt werden, werden die 400.000 darüber hinaus angereisten Loveparadler mit Sicherheit nicht still und gelassen abwarten, bis sie auch mal auf die Partymeile kommen, sondern versuchen, irgendwie das Gelände zu stürmen.

Im Übrigen halte ich es für ziemlich naiv zu glauben, dass die Besucher alle schön übersichtlich über den Tag verteilt ankommen. Das ist eher unwahrscheinlich. Hat übrigens beim Stillleben auch nicht hingehauen, und da war das Publikum vermutlich um einiges moderater, als das am kommenden Wochenende zu erwarten ist.
Dazu noch diese unsägliche Schotter-Folter-Strecke, die gradezu eine Knochenbruchgarantie beinhaltet....das kann echt brenzlig werden.
Hoffentlich haben sich die Duisburger damit nicht übernommen...
Ich hoffe, die Veranstaltung geht trotzdem gut über die Bühne(n).





#12 von niederrheinerin , am 20.07.2010 um 21:20
Madcat hatte wohl nicht die beste note in Mathe...LOL

#13 von feierei , am 20.07.2010 um 21:30
Voller Euphorie wird überall über das kommende Wochenende berichtet, alles scheint so mehr oder weniger laut der Medien gut vorbereitet zu sein. Um so mehr bin ich mal auf die Berichterstattung NACH dem Event gespannt, sollte (hoffentlich nicht) etwas schief gegangen sein. Dann sind auf einmal die, die jetzt noch positiv angepriesen werden, wieder die Buhmänner und werden durch die Presse zerrissen.

#14 von KV , am 20.07.2010 um 21:37
Einen Prellbock wird man schon finden...wenn man überhaupt etwas hört....

#15 von kettenhemd , am 20.07.2010 um 21:49
Ich habe mir das nochmal überlegt mit der LP dieses Jahr... Ich bleibe lieber zuhause. Diese "Sardinen in der Dose" Loveparade nicht an. Duisburg 2010? Nein danke.

#16 von pelmen , am 20.07.2010 um 21:56
Ich tue mir*

#17 von pelmen , am 20.07.2010 um 21:56
Ich habe die Befürchtung, dass nicht nur der Hbf gesperrt werden muss, sondern auch die Strecken zum und vom Duisburger Hbf. Grund: viele werden versuchen die Abkürzung über die Bahnhofsgleise zu nehmen, oder was noch schlimmer ist, einige werden versuchen die Fahrleitungsmasten als Aussichtsplattform zu nutzen, so das die Bahn gezwungen ist , die 15 KV Fahrspannung abzuschalten.

#18 von Rainer.N , am 20.07.2010 um 22:26
Ich wünsche den Mitwirkenden gutes Gelingen!
Ich selbst tu mir das nicht an.

#19 von computerprinzessin , am 20.07.2010 um 22:27
zieht doch einfach mal den stecker wenn das ganze im gange ist... DAS wäre bestimmt spaßig.

#20 von Mystera79 , am 20.07.2010 um 22:28
Ich bleibe auch zu Hause, wünsche aber allen Mitwirkenden gutes Gelingen!

#21 von computerprinzessin , am 20.07.2010 um 22:29
Woher stammt eigentlich die Info mit den 700 ZÜGEN.
Die Bahn selber spricht von 6 Regionalzügen stündlich und von 4 S-Bahnen von 10 Uhr bis 3 Uhr des anderen Tages. Das ergibt, 10 Züge in der Stunde mal 17 Stunden, ist 170 Züge. Das passt schon eher.
700 Züge wäre schon alleine technisch garnicht möglich, ganz abgesehen davon, woher will die Bahn die 700 Züge auch nehmen


#22 von Rainer.N , am 20.07.2010 um 22:53
Mit einer Garnitur kann man mehrere Züge fahren...

#23 von stefankaehler , am 20.07.2010 um 23:23
In Berlin haben auch alle immer laut geschrien und letztlich wars ne Megafeier!

Dazu sei erwähnt, dass Bochum gar nicht stattfand, obwohl es hier jemand zitiert hat.

Die Bahn fährt pro Tag 2200 Züge ohne S-Bahnen, da wären 1/3 tatsächlich übertrieben, aber angesichts der Masse von rund 1 Mio. auch wieder nicht verkehrt... Wären pro Zug 1500 Raver... Würden alle mit der Bahn fahren.

Wer in Berlin mal gefeiert hat, der weiß, dass er auch mit 1/4 m² und weniger auskommt, gerade wenn zwei Floats bzw. altdeutsch Trucks aneinandervorbeifuhren, war kuschelig, aber hat man überlebt.

Panikmache gab es übrigens immer vorher... Von Anschlägen bis hin zu Aids-Spritzen, dat gehört wohl spätestens seit 2001 zum guten Ton.

Vorschlag für 2011: Statt Still-Leben ein Musik-Leben auf der A40, dort wo es dreispurig ist sollen zukünftig die Floats fahren, Platz genug wäre ja wohl denk ich... Und die Abschlussveranstaltung dann an nem Autobahnkreuz! icon_smile.gif

#24 von Bernd25 , am 20.07.2010 um 23:37
Das hört sich alles andere als "sicher" an. Wie sollen auf das Gelände 500 000 Menschen und 20 Floats passen? Wahrscheinlich werden mehr als 1 Million Besucher kommen. Das kann dann gefährlich werden. Wissen die Verantwortlichen was sie da tun? Wenn in solche Menschenmengen bei dem beschränkten Raum mal eine unkontrollierte Bewegung entsteht, dann gibt es zu hauf Tote und Verletzte.

#25 von Benno , am 20.07.2010 um 23:56
@Bernd25 Die Bochumer haben soweit aus Dortmund gelernt, dass sie das lieber ganz gelassen haben. Und das wird sich Duisburg hinterher auch wünschen.

#26 von "ein Lindener , am 21.07.2010 um 00:37
bla,bla,bla...die mehrheit der essener fanden die loveparade damals ganz ok!!! muss ja zugeben das ich am anfang gedacht habe wissen die überhaupt was die da tun!! und ja die leute von der planung wussten was sie tun!!! in dortmund ist es im großen und ganzen auch super gelaufen.. und es ist eine tolle veranstalltung für jung und alt gewesen. in essen wie in dortmund.. viel spaß duisburg, und zeigt das ihr genau wie eure großen brüder städte. einen spitzen event wie die loveparade durch ziehen könnt...

Und macht euch alle mal nicht ins hemd!!!! da kommen KEINE 1 millionen drogen süchtige... ne das sind feierfreudige und jugendliche die einfach mal zu ihrer musik etwas feiern wollen.. die zeiten des harten techno sind doch vorbei die hälfte der platten die da laufen kennt fast jeder aus dem radio!!!

das ruhrgebiet sollte stolz auf seine loveparade sein

#27 von since1907 , am 21.07.2010 um 01:43
Ist ja Irre, das ist ja wie ein Tanz auf den Vulkan!

Also als Kleinkind hätte ich mich auf einen Tanz im Kreis gefreut! Besser gleich absagen, das wird doch voll daneben gehen!

#28 von ds , am 21.07.2010 um 07:20
Nicht ganz korrekt - liebe kollegen! unterlagen der bahn belegen, dass das gelände für max. 270.000 personen geeignet bzw. zulässig ist... neue rechnung bitte!...und da wird doch selbst dem matheschwächsten klar, warum der sicherheitsbeauftragte herr rabe aus "einsatztaktischen gründen" nicht konkreter wird - äähh konkreter werden darf- muss es da wohl besser heißen... viel spaß! Bleibt nur zu hoffen, dass das wetter einige von ihrer anreise abhält und nichts schlimmes passiert... unverantwortlich.

#29 von Andrea Joseph , am 21.07.2010 um 07:47
da es am samstag eh regnen ggfls gewitter geben soll, wird sich das mit der einen mio auch von alleine erledigen.
ansonsten find ich die aussage, dass sich die besucher über den ganzen tag verteilen auch etwas gewagt. grade der hauptteil der leute, wird ab 17/18 uhr da sein um sich die abschlusskundgebung anzuschauen. tiesto als starter wird kaum einer entgehen lassen wollen.

#30 von fliegepuk , am 21.07.2010 um 07:47
es gibt nur einen Zugang zum Gelände und der ist unter einer langen Brücke. Was passiert wenn hier Panik ausbricht?

#31 von tron , am 21.07.2010 um 08:24
jedes jahr die gleiche leier und jedes jahr passiert nix. ich muss ja zugeben, dass ich sowohl in essen als auch in dortmund ganz besonders denm platz für den abschluss ein bisschen eng fand. allerdings hat man auch in berlin jedes jahr aufs neue vor panik etc. gewarnt, da sich aber die meisten besucher (zumindest war das früher so) ganz gewaltig von den assis und kirmesprolls unterschieden haben (wird am samstag wohl nicht so sein), war es im großen und ganzen immer recht gesittet und friedlich. ob man es glaubt oder nicht, ich habe während aller paraden, die ich seinerzeit besucht habe, nur ein einziges ml eine schlägerei gesehen. das ist bei der menge an leuten recht wenig (wenn ich mir auch sicher bin, dass es weit mehr gegeben hat, als ich gesehen habe).

der raum, der in duisburg zur verfügung steht, ist defintiv zu klein, und auch der untergrund wird mehr zu verletzungen beitragen, als glas dies jemals könnte.

egal wie das am samstag ausgeht, es wird wohl die letzte parade sein. wer gestern abend auf 1festival den film subberlin über den tresor gesehen hat und damals auch dabei war, dem ist klar, das es solch einen laden und solch eine stimmung, wie sie damals vorgeherrscht hat, heute nicht mehr zu wiederholen ist. die zeiten, musik und leute ändern sich und jetzt kommt eben was neues. wenn selbst leute wie westbam sich mittlerweile ab nächstem jahr von der lp verabschiedet haben, dann weiss man, das selbst die kommerziellsten der parade nicht mehr viel abgewinnen können.

trotzdem werde ich mir am samstag das ganze mal anschauen, mich irgendwo gemütlich ablegen, leute gucken und den sound aus der entfernung hören.

#32 von schranzbaum , am 21.07.2010 um 09:19
Flüchten!! Da bleibt einfach nur aus Duisburg flüchten.... das werde ich auch tun und mich erst gegen Nacht zurückbegeben ^^

Wer kein Auto hat - Rennen! ^^
Ich seh schon meinen vollgepinkelten Hauseingang und die Glasscherben auf der Neudorfer/Mercator...als wenn alle schön brav den vorgegebenen Weg zum Gelände laufen...vor allem wenn zwischenzeitlich dicht gemacht wird, lungern alle um den Bahnhof rum...

Das ist die schlechteste Idee, die Duisburg jemals hatte kombiniert mit der lächerlichsten Planung & Organisation...das kann nur in die Hose gehn...

#33 von Tadaaaa , am 21.07.2010 um 09:30
Achso....und ich möchte am Samstag nicht im bethesda arbeiten müssen ^

#34 von Tadaaaa , am 21.07.2010 um 09:31
Zitat:
zum Bild oben eine Frage: Sollen die da auf Schotter feiern (tanzen) oder wie?
Zitat ende:

ja

#35 von carsten kovalski , am 21.07.2010 um 09:44
Die beste Lösung ist und bleibt die Loveparade fest in Essen zu verankern.
1.Platz gibt es mehr als genug. (Alte Krupp -Gelände z.b Zeche carl usw)
2. Ws war die bessere Veranstaltung der bis dato in NRW erfolgten Partys.
3. Es gibt genug anreise möglichkeiten das Netz der Evag ist besser als in anderen Städten.

#36 von UrRaver89 , am 21.07.2010 um 10:10
Chaos in Bochum war . Mal sehen wie Duisburg nach der Veranstaltung spricht - big Fun !!! Das Chaos am Duisburger-Bahnhof ist ja aufgrund der Bahnhofskapazität vorhersehbar , aber nicht die Chaosgröße . Eigendynamik sowie weitere nicht abzuschätzende Parameter enthalten ein großes Risiko , was im Grunde gar nicht zu verantworten ist

#37 von gucci bags , am 21.07.2010 um 10:14
Schotterplatz? das ist ja grobe Körperverletzung.
Alles klar das Geld der Raver ab in die Stadtkasse und dafür ein Minimum an Aufwand betreiben.
Sollte der Platz wirklich zu klein sein ist den Verantwortlichen doch wohl hofentlich klar das zu 100% Krawall geben wird.
allein auf unserer Website mit Forum haben sich schon aus Belgien,Holland, Frankreich,England usw. über 160.000 Leute gemeldet die zu 100% auch kommen werden das wird nicht lustig sollten zb. die Franzosen umsonst kommen mann weiß wie Franzosen auf Verarsche reagieren

#38 von ritalio1212 , am 21.07.2010 um 10:16
Berlin ist die einzige Stadt die auch nur annähernd in der Lage ist, 1,2 Million [von Moderation editiert] zu händeln.
Eine Provinzstadt in NRW kann das mit Sicherheit nicht. Wem sein Leben lieb ist, der bleibt von diesem Wahnsinn fern.

#39 von Maike Kampmann , am 21.07.2010 um 10:19
.
.
Wenn man so eine Party stemmen will ,muss man auch den Platz dafür haben.Was ist das denn für eine Chaosplanug ,mir schwant schlimmes.

#50 von wurm , am 21.07.2010 um 15:19
Ich hoffe das nix passiert. Und ich hoffe für Rainer Schaller das am denn Tag nix passiert. Wenn ja, dann muss er jeden konzequens rechnen und ihn die Schuld geben. Weil er wollte, unbedingt das die Loveparade stattfindet.Er hatte Angst das Er sich nicht 2 blamiert nach Bochum. Ich hoffe so sehr das Es nix passiert. Sonnst was das mit der Loveparade für immer was auch so schon ist. Viel Glück Rainer Schaller.

#51 von HIFI , am 21.07.2010 um 18:47
Ganz Ganz Viel Glück Rainer Schaller. Ich hoffe für ihnen das es keine tot gibt.Wenn ja wirst du jeden Konzequens haben. Weil sie sind schuld das überhaupt Die loveparade von Berlin weggegangen ist. Berlin magt sie nicht. Und wie lange sie Die Loveparade haben wird es nie mehr wieter ne Loveprade in Berlin geben. Ich hoffe das es alles gut Läuft Für Duisburg. Viel Glück.....

#52 von HIFI , am 21.07.2010 um 18:51
An alle Zweifelnden: BLEIBT ZUHAUSE !!
Der einzige Zugang liegt in einem Tunnel, ist maximal 15 Meter breit (also etwa wie die Bahnhofshalle) und besteht aus Kopfsteinpflaster. Der Belag des Festplatzes sah vom Zug aus wie grober Schotter, also wäre festes Schuhwerk zu empfehlen. Zelte und Zäune stehen mittlerweile, das macht den Platz auch nicht gerade größer -im Gegenteil-.
Als Bewohner der Innenstadt (Luftlinie zum Festplatz ca. 300 Meter) darf ich auch noch das Auto wegfahren, weil absolutes Parkverbot in ALLEN innerstädtischen Straßen !! Öffentliche Busse und Bahnen verkehren nicht oder werden weiträumig umgeleitet. Noch Fragen ??

#53 von wattearvolt , am 21.07.2010 um 20:09
.
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schade, hatte mich wirklich auf die parade gefreut. aber je mehr informationen ich darüber lese, desto mehr nehme ich abstand davon hin zu fahren.

der platz ist viel zu klein. wer weiß schon ob dortmund mit 1,6millionen der höhepunkt war, vll. werden es sogar 2 millionen und das dann auf nem platz der 300.000 leute fassen kann. naja, selbst wenns nur 500.000 werden sind 200.000 unzufriedene gesichter vorprogrammiert.
der untergrund mit faustgroßem "schotter" ist die reinste katastrophe und der zugang in einem tunnel ist nicht nur ein schlechter witz, er macht das ganze gelände zu einer riesigen falle. einmal drin und man kommt nie wieder raus.

um 0 uhr ist das ganze zu ende und alle werden auf diesen mickrigen ausgang zuströmen. bei 60.000 durchlauf die stunde und 300.000 auf dem ganzen gelände wird das also 5 stunden dauern! irgendwo habe ich gelesen, dass die bahn nur bis 3 sonderzüge schickt, klasse!
na und auf die fröhlichen geischter die mit 5 stündiger verspätung zu ihrer afterparty kommen bin ich auch mal gespannt....


fazit: ich währe wirklich sehr gerne hin gegangen, aber mein gesunder menschenverstand rät mir das spektakel lieber vor dem heimischen fernseher zu genießen

.
.
Wenn die Stadt und die Verantwortlichen der Love Parade so ein Geheimnis um die zugelassene Besucherzahl auf dem Gelände machen, ist das schon bedenklich. Aber wenn die WAZ/NRZ Redakteure den Lesern nicht die Wahrheit sagen, ist es wirklich übel um die Presse in Deutschland bestellt. Investigativer Journalismus sieht anders aus.

Jeder Blöde kann doch ausrechnen, wenn 2,5 Personen pro Quadratmeter bei einem Gelände von 235.000 qm veranschlagt werden, von dem die Hälfte des Geländes für die Floats und die Bühne vorgesehen sind, daß die Zahl bei maximal 300.000 Leuten liegen kann. Abzüglich von einem Sicherheitszuschlag werden also tatsächlich nicht mehr als 250.000 Leute eingelassen.

Hier regiert also nur das Prinzip Hoffnung, daß tatsächlich die meisten Leute nur kurz verweilen und dann gehen, so daß bei einer erwarteten Besucherzahl um die 1 Millionen jeder mal nach einer gewissen Wartezeit auch mal auf das Gelände darf.

Nur kann ich mir persönlich nicht vorstellen, daß Leute, die stundenlang angereist sind, auch wirklich nur eine oder zwei Stunden auf dem Gelände bleiben wollen. Also hinterher bitte - vor allem von Seiten der Presse - nicht jammern, wenn tausende Leute nur als Zaungäste gerade mal das Rahmenprogramm vom Hauptbahnhof bis zum Karl-Lehr-Tunnel "geniessen" können!

#83 von tacofresser , am 23.07.2010 um 11:30
Als ortsansässiger habe ich mich seit Jahren auf die Duisburger loveparade gefreut- nun gehe ich nicht hin. Zu groß sind die Sicherheitsbedenken, ich halte es für sehr gefährlich so viele Menschen durch den langen Tunnel und einen einzigen Zugang schleusen zu wollen.
Man hätte prima die ohnehin gesperrte A59 mit in das Gelände einbeziehen können- mit direkten Zugängen vom Hbf über die AS Zentrum, bzw. AS am Grunewald.
So wünsche ich allen Beteiligten ein gutes gelingen.
Der Landschaftspark wäre übrigens keine Alternative gewesen, da hier die Verkehrsanbindung gänzlich fehlt.

#84 von Gonzo50 , am 23.07.2010 um 14:57
Mein Nachbar arbeitet bei der Feuerwehr. Er hat auch gesagt, daß das eigentlich gar nicht erlaubt sein dürfte, man mache sich ernsthaft Sorgen, wieviele Knochenbrüche, Bänderdehnungen und Gelenkzerrungen auf die Helfer und umliegenden Krankenhäuser zukommen werden. Das Gelände sei außerdem viel zu klein und habe nur einen offiziellen Zugang, wie da im Falle einer Panik reagiert werden soll, wisse man auch nicht. Noch schlimmer ist, daß man die baufälligen Gebäude drum herum nur notdürftig mit normalen Bauzäunen abgesperrt habe - dort sollen noch nicht einmal mehr Übungen der Feuerwehr durchgeführt werden, weil die Gebäude einsturzgefährdet sind. Wenn mit 500.000 Menschen der Platz voll ist, werden die restlichen 1.000.000 Besucher (siehe Besucherzahlen der Vorjahre) sich wohl drum herum Ausweichmöglichkeiten suchen, da sollen Bauzäune noch abhalten? Das ist lebensgefährlich! Und sowas soll offiziell erlaubt sein? Duisburg hätte gut daran getan, die Veranstaltung sein zu lassen oder zumindest wie letztes Wochenende auf einem Gelände wie der A40 mit genügend Platz (auch für die Umzugswagen), ausreichend Zugang für Rettungskräfte und vor allem deutlich besserem Untergrund zu veranstalten - für das Still-Leben war es möglich, für die internationale Loveparade der jungen und jung gebliebenen Leute ist aber sowas scheinbar nicht drin - Lobbyisten lassen grüßen. Das Geld für die "Aufbereitung" des Geländes hätte man sich sparen und in sanitäre Einrichtungen sowie Hilfskräfte stecken sollen. Ich bin dafür, daß alle Kosten, die aufgrund von Verletzungen, die durch das absurde Gelände auf die Krankenkassen und Arbeitgeber zukommen, von der Stadt bezahlt werden müssen - einschließlich Schmerzensgeld. Dann würde man es sich hundertmal überlegen, so etwas in professionelle Hände zu geben statt es mediengeilen, dickköpfigen Politikern zu überlassen, die nicht wissen, was sie da tun. Duisburg wird sich spätestens am Sonntag sehnlichst wünschen, die Loveparade nicht ausgerichtet zu haben. Nur für die Geschädigten ist es dann zu spät. Wieder einmal hat die Politik eine aus den einfachen Schichten des Bürgertums entspringende Bewegung erfolgreich kastriert, demontiert und ad absurdum geführt. Ohne diese Menschen, die einfach nicht eingestehen können, daß man es nicht kann und unfähig sind, es in Hände zu legen, die es können und wollen, wäre es ein schönes Event geworden. So wird es ein Desaster. Danke auch. (von Donnerbalken kopiert...)

#85 von Alex , am 23.07.2010 um 15:45
.
.

Das ist ne schande mein Herz tut sooooo leid ich weine mit euch. Schadeee es tut mir soo leid für euch. Ich hab es gewusst.

#94 von HIFI , am 24.07.2010 um 18:14
Warum habt ihr nur das frei gegeben in Duisburg mein Herz weint mit gerade es tut mir soo leid für alle. Das wars mit der Loveparade das wars... das wars

#95 von HIFI , am 24.07.2010 um 18:20

http://www.derwesten.de/kultur/musik-und-konzerte/loveparade/Loveparade-wird-zum-Tanz-auf-dem-Drahtseil-id3265037.html



http://www.youtube.com/watch?v=q2l0v4cWnUg


SONNTAG, 25. JULI 2010, 12:15 UHR
Eil +++ Aus der Loveparade nach Massenpanik

Duisburg (dpa) - Der Organisator der Loveparade, Rainer Schaller, hat nach der Massenpanik das Aus der Loveparade verkündet. Worte reichten nicht aus, um das Maß seiner Erschütterung zu erklären, sagte er am Mittag auf einer Pressekonferenz in Duisburg. 19 Menschen waren bei der Massenpanik getötet worden, 342 Menschen sind verletzt

www.bild.de
Verfasst am: 25. 07. 2010 [21:33]
Maya2012
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Beiträge: 1455
Love Parade 2010 - Mitten im Chaos
video
http://www.youtube.com/watch?v=XgCByAtNXmY
Verfasst am: 26. 07. 2010 [09:39]
Thorsten
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Sonntag, 25. Juli 2010, 15:24 Uhr
Forscher: Versäumnisse bei Duisburg-Konzept

Nach dem Unglück mit 19 Toten auf der Loveparade in Duisburg sieht Forscher Michael Schreckenberg Anzeichen für Versäumnisse bei der Umsetzung des Sicherheitskonzepts. Die Infrastruktur am Bahnhof und auf dem Veranstaltungsgelände am alten Güterbahnhof seien für die erwarteten Menschenmassen ausreichend gewesen. Beim „Prozessmanagement” vor Ort habe es jedoch offenbar „Störungen” gegeben. So sei vor allem die Rampe vom Tunnel zum Gelände „ein Problem” gewesen. Zudem sei verabredet gewesen, den Tunnel zu sperren, wenn der Andrang an dem zentralen Zugang zu stark wird. Schreckenberg, der an der Universität Duisburg-Essen lehrt, hatte das Sicherheitskonzept vor der Loveparade geprüft, sich nach eigenen Angaben aber die Gegebenheiten vor Ort nicht angeschaut. Für das Krisenmanagement seien ausschließlich die Veranstalter verantwortlich, betonte er.


Sonntag, 25. Juli 2010, 17:58 Uhr
Loveparade: Alle Opfer identifiziert

Die deutschen Opfer bei der Loveparade in Duisburg stammen aus Gelsenkirchen, Castrop-Rauxel, Bad Oeynhausen, Bielefeld, Mainz, Lünen, Hamm, Bremen, Steinfurt und Osnabrück. Eine getötete Chinesin lebte in Düsseldorf, zwei junge Spanierinnen kamen aus Münster. Die anderen ausländischen Opfer stammen aus Australien, den Niederlanden, Italien und Bosnien-Herzegowina


Sonntag, 25. Juli 2010, 18:43 Uhr
Feuerwehr warnte vor Loveparade

Die Berufsfeuerwehr Duisburg soll Sicherheitsbedenken gegen die Loveparade gehabt und die Stadt auch entsprechend gewarnt haben. Das berichtet die „Kölner Rundschau”. In einem internen Vermerk der Feuerwehr an Verantwortliche der Stadt hätten die Retter bereits im Oktober 2009 klargestellt, dass es zu gefährlich sei, die Besucher des Spektakels durch die Tunnel zu schicken. „Es wurde nicht reagiert”, sagte ein Beamter. Auch Oberbürgermeister Adolf Sauerland soll demnach von diesem internen Vermerk gewusst haben. Die Polizei soll dem Bericht zufolge ebenfalls Bedenken deutlich gemacht haben. Es habe eine Begehung des Festgeländes gegeben, wobei Polizisten gesagt haben sollen, dass das Gelände des alten Güterbahnhofs zu klein für die Veranstaltung sei.


Sonntag, 25. Juli 2010, 18:56 Uhr
Betreuung für Loveparade-Betroffene

Nach der Tragödie bei der Loveparade in Duisburg (Nordrhein-Westfalen) hat die Polizei ein Hilfe für Teilnehmer organisiert, die Schwierigkeiten haben, die Ereignisse zu verarbeiten. Raver, die aufgrund ihrer Erlebnisse ein persönliches Betreuungsangebot in Anspruch nehmen möchten, rund um die Uhr telefonisch unter 0201/82 98 091 melden oder eine Mail an die Adresse Betreuungsangebot.Loveparade@polizei. nrw.de schicken.


Sonntag, 25. Juli 2010, 20:45 Uhr
Loveparade: Veranstalter in der Kritik

Das Sicherheitsproblem bei der Loveparade in Duisburg (Nordrhein-Westfalen) hat nach Einschätzung der Deutschen Polizeigewerkschaft möglicherweise schon mit der Fehleinschätzung der Teilnehmerzahl begonnen. Der Veranstalter habe 500 000 Menschen angemeldet, sagte Erich Rettinghaus, NRW-Landesvorsitzender der Gewerkschaft, im ZDF. Die Stadt habe seiner Kenntnis nach aber nur 250 000 Teilnehmer für das Gelände genehmigt. Man sei davon ausgegangen, dass sich die restlichen Partygänger an anderen Orten der Stadt verteilten. Bei der Lenkung der Menschenmassen auf das abgeschlossene Gelände des alten Güterbahnhofes hätten die Veranstalter nicht auf das sonst übliche „Entzerren des Ströme” gesetzt, sagte der Polizist. In Duisburg habe man die Teilnehmer stattdessen durch „lückenlose Information durch Beschallung” lenken wollen. Das sollte unter anderem durch Lautsprecherdurchsagen geschehen. Sie wurden aber laut Rettinghaus in dem lauten Umfeld und von den teils angetrunkenen Menschen nicht gehört und nicht beachtet.


Sonntag, 25. Juli 2010, 21:30 Uhr
Loveparade-Daten bei Polizei gelöscht?

Die Bundespolizei hat angeblich sämtliche Unterlagen zur Loveparade in Duisburg (Nordrhein-Westfalen) von ihren Computern gelöscht. Wie „Spiegel Online” berichtet, gehe es um Einsatzbefehle, Lagemeldungen und Karten. Die Daten seien nicht nur von den Computern der Beamten, sondern auch von deren E-Mail-Accounts gelöscht worden. „Da kam sehr schnell der ganz große Staubsauger”, so ein Beamter, der eine „Vertuschungsaktion” vermutete. Die Bundespolizei wies den Bericht umgehend zurück.„Alle Einsatzunterlagen sind definitiv vorhanden und können bei Bedarf eingesehen werden”, so ein Sprecher. Die Unterlagen würden auch für die angelaufenen Ermittlungen zu dem Unglück mit 19 Toten und mehr als 340 Verletzten bereitgestellt.


Sonntag, 25. Juli 2010, 21:36 Uhr
Loveparade-Gelände fasste nur 250 000

Ein internes Verwaltungsdokument zeigt offenbar Mängel beim Sicherheitskonzept für die Loveparade in Duisburg (Nordrhein-Westfalen). Das berichtet „Spiegel Online”. Demnach war das Festgelände für maximal 250 000 Menschen freigegeben. Die Veranstalter rechneten aber mit deutlich mehr als einer Million Teilnehmern. Das Schriftstück vom 21. Juli 2010 mit dem Aktenzeichen 62-34-WL-2010-0026 trage den Titel „Genehmigung einer vorübergehenden Nutzungsänderung”. Es richte sich an die Berliner Lopavent GmbH, die Veranstalter der Love Parade. Der Sachbearbeiter der Unteren Bauaufsicht im Duisburger Amt für Baurecht und Bauberatung habe darin die Organisatoren von der Vorschrift befreit, die vorgeschriebenen Breiten der Fluchtwege einhalten zu müssen. Gleichzeitig hätten die Beamten auf Feuerwehrpläne verzichtet. Dafür gaben sie laut „Spiegel Online” den Ausrichtern der Party vor: „Die maximale Personenzahl, die sich gleichzeitig auf dem Veranstaltungsgelände aufhalten darf, wird (...) auf 250 000 Personen begrenzt.” Die Veranstalter des Festes hatten wenige Stunden vor dem Unglück von etwa 1,4 Millionen erwarteten Teilnehmern gesprochen.


Montag, 26. Juli 2010, 04:55 Uhr
Hinweise auf massive Sicherheitslücken in Duisburg

Mit einem Meer aus Blumen und Grabkerzen erinnern Trauernde an die Opfer der Massenpanik bei der Duisburger Loveparade. In den Schmerz mischt sich Empörung über die Veranstalter. Es verdichten sich die Hinweise, dass diese Katastrophe absehbar war. Nach der Tragödie auf der Duisburger Loveparade mit 19 Toten geraten die Veranstalter unter dem Vorwurf massiver Sicherheitslücken zunehmend in Bedrängnis. Ein internes Verwaltungsdokument aus Duisburg belegt nach Informationen von „Spiegel online“ die Schwachstellen des Sicherheitskonzepts bei der Großveranstaltung mit insgesamt bis zu 1,4 Millionen Besuchern. So habe der Veranstalter nicht die sonst vorgeschriebene Breite der Fluchtwege einhalten müssen. Zugleich sei das Gelände ausdrücklich nur für 250 000 Menschen zugelassen gewesen. Bei der Massenpanik am Tunnel vor der Freifläche waren am Samstag 19 Raver gestorben.


Und ich beobachte weiter !


Montag, 26. Juli 2010, 10:11 Uhr
Trauerfeier für Opfer der Loveparade

Die Stadt Duisburg will mit einer Trauerfeier der Opfer der Loveparade gedenken. Dazu würden derzeit Gespräche mit den Kirchen geführt, sagte Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) am Montagmorgen im WDR 2. Auch sollten im Laufe des Tages Kondolenzbücher im Rathaus ausgelegt werden. Bei einer Massenpanik auf der Loveparade waren am Samstagabend 19 Besucher ums Leben gekommen. Laut Polizei wurden 342 Menschen verletzt, viele von ihnen schwer. Die Frage nach seiner politischen Zukunft ließ Sauerland offen. Nach dem Unglück war vielfach der Rücktritt des Stadtoberhaupts gefordert worden. „Ich werde mich dieser Frage stellen“, kündigte Sauerland an. Zunächst gelte es aber, die Puzzleteile zusammenzutragen, die zu dieser Katastrophe geführt hatten. „Wir werden Antworten geben, sobald wir auch der Staatsanwaltschaft Antworten gegeben haben.“ Die ganze Stadt sei in Trauer. Man habe alles dafür gegeben, dass Duisburg ein sicherer Austragungsort sei.


[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 26.07.2010 um 11:15.]



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