Der Fall Natascha Kampusch
Mehr als zehn Jahre nach der Entführung und zwei Jahre nach der Befreiung aus eigener Kraft wird im Kriminalfall Natascha Kampusch neu ermittelt. Die 20-Jährige begrüßte diese Entscheidung von Justiz- und Innenministerium. "Ich finde es gut, dass sich die Behörden dazu entschieden haben, mehr Licht in meinen Entführungsfall zu bringen", erklärte die junge Frau. "Es darf nicht sein, dass mögliche weitere Täter, von denen ich keine Kenntnis habe, ungestraft bleiben."
Wann genau die Erhebungen starten und wie diese abgewickelt werden sollen, steht noch nicht fest. "Es heißt nicht, dass alles wieder aufgerollt wird, sondern es gibt im Umfeld einiges offensichtlich noch zu klären", begründete Justizministerin Maria Berger ihre Entscheidung. Die "wichtigste Motivation" sei die immer wieder auftauchende Theorie über mögliche Mittäter. "Das könnte ja auch bedeuten, dass es weitere potenzielle Opfer gibt", so die Ministerin. In deren Interesse wäre es besser, zu viel als einmal zu wenig ermittelt zu haben.
Existiert eine Timeline von den letzten Stunden von Wolfgang Priklopil?
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Verfasst am: 06. 05. 2009 [22:14]
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RolandS
fleissiger Benutzer
Themenersteller
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WP sagte zu EH dass er alkoholisiert am Steuer erwischt wurde und geflohen ist. Das würde zu der untenstehenden Meldung passen. Was wenn es wirklich eine Kontrolle war, und NK wirklich mit im BMW war? Was wenn die Ermittler dies verheimlicht haben, damit die "NK war die ganze Zeit eingesperrt" Story gestützt wird? Wollte man etwas verheimlichen? Hat man die NK deswegen in Nachbars Garten platziert und die "Staubsaugerstory" erfunden? In einer der allerersten Meldungen hiess es NK sei aus dem Auto geflüchtet. Ich weiss nicht, aber was wenn es so war? Aus Auto geflüchtet Die Flucht nach acht Jahren dürfte ihr am Mittwoch gelungen sein. Auf der Polizeiinspektion Deutsch-Wagram meldete sich eine Frau, die sagte, sie sei Natascha Kampusch. Sie sei während einer Polizeikontrolle aus dem Auto ihres Entführers gesprungen, sagte sie den Ermittlern. Wenig später wurde die junge Frau in Strasshof gesehen. Sie sei geistig verwirrt gewesen, schildern Zeugen, die die Polizei verständigten. http://oesterreich.orf.at/noe/stories/131627/ Wir haben also 2 Varianten der Flucht: Variante A: Beim Staubsaugen konnte NK in einem günstigen Moment zum Nachbarn fliehen. WP merkte dies und brauste daraufhin mit seinem BMW davon. Er kontaktierte EH und erzählte ihm er wäre vor einer Alkontrolle geflüchtet. Wenn es so war: Um welche Uhrzeit ist NK die Flucht zum Nachbarn gelungen? Wie lange braucht man von Strasshof bis zum Donauzentrum? Wie lange waren WP und EH zusammen? Wann kontaktierte WP den EH? Wie realistisch ist es dass WP mit seinem BMW unerkannt bleibt obwohl nach ihm gefahndet wird? Wann genau warf sich WP vor den Zug? Warum geht WP das Risiko ein gefasst zu werden wenn er sich sowieso umbringen will? Warum muss er vorher dem EH diese Alkogeschichte erzählen, was bringt es ihm wenn er sowieso Selbstmord vor hat? Gibt es Zeugen dafür dass WP sein Auto von NK saugen liess? So etwas müsste doch Lärmtechnisch auffallen. Variante B WP war mit NK im BMW unterwegs. Das ist insofern nicht unrealistisch da sie ja angeblich auch gemeinsam Skifahren waren, also wieso kein kleiner Ausflug auch an diesem Tag? WP gerät mit NK in eine Polizeikontrolle. NK nutzt ihre Chance und springt aus dem Auto, sagt der Polizei wer sie ist und WP flüchtet daraufhin. Man entscheidet sich kurzerhand NK im Nachbars Garten auszusetzen, um die "Verlies Version" später besser untermauern zu können. So wäre es auch klar warum WP dem EH die "Alkokontrollestory" aufgetischt hat. Welchen Sinn hätte es für die Ermittler die Staubsaugerstory zu erfinden? Wenn es so war, wer gab dazu die Anweisung? Wenn es so war, müsste es Polizisten geben die wissen dass die ofizielle Fluchtgeschichte unwahr ist, gibt es diese? Welche der beiden Varianten ist stimmiger? |
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Verfasst am: 08. 05. 2009 [21:45]
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DerWiener
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Wenn deine Variante B stimmen würde dann hätte der Pilz oder der Adamovic sicher etwas davon erwähnt. |
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Verfasst am: 10. 05. 2009 [20:27]
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Königspudel
Benutzer
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...oder eben nicht! |
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Verfasst am: 10. 05. 2009 [20:29]
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Klotzi
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Es gibt immer noch Naivlinge die glauben Prokopil hatte sich selbst vor den Zug gestürzt. Er wurde gestürzt, er wurde geopfert. Aber es wird nichts nutzen, die Schlinge zieht sich immer enger zu. |
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Verfasst am: 12. 05. 2009 [15:43]
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psychopanik
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Zum Thema Timeline gibt es etwas im Bericht Seite 8 und 9 http://www.bmi.gv.at/bmireader/documents/557.pdf Am 23 08. 13Uhr ist in Nachbars Garten geflohen. 21Uhr beging Priklopil Selbstmord Nachmittags war Priklopil bei Holzapfel Erklärung von Ernst Holzapfel im Wortlaut Von TV-Kameras umzingelt hat der Freund und Geschäftspartner von Wolfgang Priklopil erstmals öffentlich im Entführungsfall Natascha Kampusch Stellung genommen. Der sichtlich mitgenommene Chef einer Baufirma verlas vor in- und ausländischen Medien eine Stellungnahme. Die Erklärung im Wortlaut: Ich habe Herrn Priklopil während meiner Lehrzeit bei Siemens in den 80-er Jahren kennengelernt. Danach hatten wird ab und zu Kontakt. In den 90-er Jahren war er Mitarbeiter in meiner Firma und unterstützte mich beim Um- und Ausbau von Immobilien. Ich dachte immer, wenn man mit einem Menschen jahrelang gut zusammenarbeite, dass man ihn auch gut kennt. Umso mehr bin ich nun über die Ereignisse schockiert. Ich habe die ganze Zeit nichts davon bemerkt. Herr Priklopil hat sich mir gegenüber wie immer verhalten. So etwas Entsetzliches habe ich nicht für möglich gehalten. Ich bin fassungslos über diese entsetzliche Tat. Ich hätte ihn nie für einen Entführer gehalten. Ich lernte Herrn Priklopil als zuverlässigen, genauen und korrekten Mitarbeiter schätzen. Er war stets freundlich und hilfsbereit. Ich würde seine Persönlichkeit so beschreiben: er wollte nie im Vordergrund stehen und hat sich nicht aufgedrängt. Er war sehr sparsam aber nicht geizig. Er legte viel Wert auf Qualität. Er wollte lieber weniger besitzen, aber was er besaß, sollte von sehr guter Qualität sein. Obwohl wir uns lange kannten und viel zusammengearbeitet haben, haben wir kaum etwas privat gemeinsam unternommen. Ich habe zB auch nie eine Freundin von Herrn Priklopil kennengelernt. Natürlich haben wir über seine Familie und seine Mutter gesprochen und auch über sonstige belanglose Kleinigkeiten, wie es eben unter guten Kollegen üblich ist. Um Herrn Priklopil zu halten und auch seine Motivation zu steigern, habe ich ihn 1994 an der Besan BaugesmbH als Minderheitsgesellschafter beteiligt. Die intensive Zusammenarbeit hat sich etwas gelockert, nachdem ein größeres Immobilienprojekt 1997 abgeschlossen war. Im Jahr 2002 war er mit Arbeiten beim Umbau dieser Veranstaltungshalle beschäftigt. Insbesondere hat er am Bau der Lüftungsanlage, bei den Sanitärinstallationen und bei den Elektroinstallationen mitgearbeitet. Anfang 2003 waren diese Arbeiten nahezu abgeschlossen und seine Tätigkeiten reduzierten sich auf gelegentliche Instandhaltungsarbeiten. Damit reduzierte sich auch der Kontakt zu Herrn Priklopil seit 2003 auf gelegentliche Arbeiten und Telefonate. Wie ich weiß, hat er 2005 eine alte Wohnung in Wien 15 gekauft, die er in den letzten Monaten allein komplett renoviert hat. In den letzten Jahren war ich ab und zu auch in seinem Haus in Strasshof, um Maschinen und Geräte entweder abzuholen oder zu bringen . Bei dieser Gelegenheit war ich auch einmal in der Garage und habe die Montagegrube von oben gesehen. Da Herr Priklopil häufig an seinen Autos arbeitete, war dies nichts Ungewöhnliches für mich. Gearbeitet habe ich in seinem Haus nur einmal: Ende der 90-er Jahre habe ich mit ihm an seinem Dach zwei Tage lang Spenglerarbeiten durchgeführt. Auch dabei ist mir nichts Ungewöhnliches aufgefallen. Alle anderen Arbeiten in seinem Haus hat er meinem Wissen nach ausschließlich alleine durchgeführt. Von mir hat er sich dafür einige Geräte und Maschinen ausgeborgt, wie zB Seilwinden, Gerüste, usw. Heuer Mitte Juli rief mich Herr Priklopil an, dass er sich gerne meinen Kfz-Anhänger ausborgen würde. Ich sagte ihm, dass sei kein Problem und dass der Anhänger vor der Veranstaltungshalle steht. Er kam nach einer Stunde und wurde dabei von einer jungen Frau begleitet. Sie stand mit Herrn Priklopil vor der Hallentür. Beide warteten, dass ich aus der Halle herauskam. Als ich die Tür öffnete, stellte er mir die junge Frau als Bekannte vor und nannte dabei keinen Namen. Ich gab ihr die Hand - sie sagte ein höfliches "Grüß Gott". Sie machte einen fröhlichen, glücklichen Eindruck. Ich war sehr überrascht und konnte nicht einordnen, ob das seine Freundin war oder doch nur eine Bekannte. Leider hatte ich sehr wenig Zeit und verabschiedete mich kurz danach. Ich wusste natürlich zu diesem Zeitpunkt nicht, dass das Natascha Kampusch war. Erst bei den Befragungen durch die Polizei wurde mir ein Foto von ihr gezeigt, auf dem ich die junge Frau wiedererkannte. Über das jetzige Aussehen werde ich - weder jetzt noch in Zukunft - aus Rücksicht auf Frau Kampusch etwas sagen. Nachfragen diesbezüglich sind zwecklos. Ich möchte nun etwas über letzten Mittwoch sagen: Ich habe an diesem Vormittag mit Herrn Priklopil über die fertig gestellte Wohnung in Wien 15 wegen der Vermietung telefoniert. Am Nachmittag rief er mich mit folgenden Worten wieder an: "Ich bin im Donauzentrum bei der alten Post. Bitte hol mich ab. Es ist ein Notfall. Bitte komm sofort." Er hat sehr aufgeregt gewirkt und ich habe daher nicht mehr weiter nachgefragt sondern bin auf dem schnellsten Weg zum Donauzentrum gefahren. Als ich ankam, stieg er sofort ein und sagte, ich solle die Wagramerstraße stadteinwärts fahren. Er sagte: "Bitte fahr, reden wir später". Wir fuhren also über die Wagramerstraße, über den Praterstern in die Dresdnerstraße in Wien 20. Dort fanden wir einen Parkplatz. Dann bat er mich, mein Handy abzuschalten, damit wir ungestört reden können. Er erzählte mir, dass er soeben in angetrunkenem Zustand einer Polizeikontrolle davongerast wäre. Er war sehr aufgeregt und sagte einige Male: "Die nehmen mir den Führerschein weg. Ohne Auto ist es schlimm. Ich kann dann auch meine Mutter nicht mehr besuchen". Ich habe versucht, ihn zu beruhigen. Ich wusste, dass Autos und damit der Führerschein sein "Heiligtum" sind. Da ich ihn schon lange kannte, hatte ich keinen Zweifel an dieser Begründung. Er war aber sehr aufgeregt, was ich bei ihm noch nicht in der Form erlebt habe. Da er normalerweise keinen Alkohol trinkt, nahm ich an, dass dies eine Folge des Trinkens war. Ich versuchte ihn zu beruhigen, indem wir vorwiegend über berufliche Dinge redeten. Wir führten dann ein langes Gespräch über seine Wohnung, die noch notwendigen Arbeiten, die Vermietungsmöglichkeiten und gingen die Renditeberechnung durch. Das alles beruhigte ihn dann tatsächlich wieder. Ich versuchte ihn zu überzeugen, dass er sich stellen muss und dass er dann wahrscheinlich den Führerschein nur für einige Monate verlieren wird. Er versprach es und stieg in der Dresdnerstraße aus. Da ich ihn als korrekten Menschen kannte, hatte ich keinen Zweifel, dass er dies auch tun würde. Ich fuhr dann in die Veranstaltungshalle. Dort führte ich einige Arbeiten durch und hatte später noch ein Kundengespräch. Um ca. 22.00 verließ ich die Halle und wurde von der Polizei vor der Halle auf dem Weg zu meinem Auto angesprochen. Erst in der Befragung habe ich über diese schreckliche Tat erfahren, worüber ich fassungslos war und was ich mir gar nicht vorstellen konnte. Ich konnte es einfach nicht glauben, dass Herr Priklopil zu so etwas fähig ist. Auf der Polizeistation musste ich dann auch noch Herrn Priklopil auf dem Foto nach dem Selbstmord identifizieren. Es war schrecklich für mich. Ich bin noch immer mit der Situation überfordert und durch die anschließenden Vorfälle sowie durch das starke Medieninteresse geschockt. Ich muss das erst alles verarbeiten und langsam wieder zur Ruhe kommen. Ich möchte Sie daher ersuchen, meinen Wunsch nach Ruhe sowohl im privaten wie auch im geschäftlichen Umfeld zu respektieren und appelliere an ihre Fairness. Ich wünsche Frau Kampusch alles, alles Gute und dass sie ihren eigenen Weg im Leben geht. Ich bitte um Ihr Verständnis, dass ich jetzt keine Fragen beantworten kann. Danke. Ernst H. http://www.news.at/articles/0635/12/149590/erklaerung-ernst-holzapfel-wortlaut Es gibt einZeitfenster von einigen Stunden in diesem könnten Spuren verwischt worden sein |
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Verfasst am: 12. 05. 2009 [15:48]
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psychopanik
fleissiger Benutzer
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14Uhr Telefonat mit Holzalapfel 14.10 Uhr Zusammentreffen @ Donauzentrum 20.00 gingen WP und EH auseinander quelle: BAMS EXKLUSIV Die letzten Stunden des Kampusch-Entführers ER SCHRIEB SEINER MUTTER EINEN ABSCHIEDS-ZETTEL VON BENGT PFLUGHAUPT UND UWE WOJTUSCHAK Wird die Akte Natascha Kampusch wieder geöffnet? Das jedenfalls fordert Ludwig Adamovich (72), Vorsitzender der Untersuchungskommission, die den Entführungsfall beleuchtete. Ergebnis des 58-seitigen Abschlussberichtes: Es gab Ermittlungsfehler, Vertuschungsversuche und möglicherweise war Kampusch-Entführer Wolfgang Priklopil († 44) kein Einzeltäter.Immer wieder im Fokus der Ermittler: Sein bester Freund Ernst Holzapfel (44), Ingenieur und Geschäftspartner Priklopils. Mit ihm verbrachte der Kampusch-Entführer seine letzten Stunden. Die Zeit zwischen Nataschas Flucht und dem Selbstmord ihres Peinigers. BILD am SONNTAG liegen die Aussagen (Aktenzeichen EGS 385/2006) vor. Die Vernehmung bei der Bundespolizeidirektion Wien beginnt noch in der Nacht, genau um 0.35 Uhr. Rückblende: Es ist Mittwoch, der 23. August 2006. Natascha Kampusch ist nach über acht Jahren Gefangenschaft in Priklopils Keller die Flucht zu einer Nachbarin gelungen. Die Frau ruft sofort die Polizei. Priklopil flieht in seinem roten BMW, liefert sich mit der Polizei sogar eine wilde Verfolgungsjagd – und entkommt. Nataschas Peiniger versteckt sein Auto in der Garage des Donauzentrums. Eine Überwachungskamera filmt ihn in der Einkaufspassage. Gegen 14 Uhr klingelt das Telefon von Ernst Holzapfel. Am anderen Ende ist Priklopil. Er spricht von einem Notfall, bittet seinen Freund, ihn sofort am Donauzentrum beim ehemaligen Postamt abzuholen. Den Ermittlern erzählt Holzapfel später, Priklopil habe auf ihn extrem aufgeregt und fahrig gewirkt. Etwa zehn Minuten später ist Holzapfel am Treffpunkt, Priklopil steigt zu ihm in den grünen KIA. NATASCHA KAMPUSCH PERFEKT! SCHULABSCHLUSSMIT EINS Er zittert am ganzen Körper und ist nervös. Seinem Freund sagt er, dass er ihn schnell wegbringen und nur Nebenstraßen benutzen soll. Als Holzapfel nach dem Grund fragt, erfährt er von Priklopil, dass die Polizei hinter ihm her sei, weiteres wolle er ihm später sagen. Als die Polizei Priklopils Wagen schließlich findet, sitzt der Entführer schon im Auto seines Freundes. Doch dort fühlt er sich nicht sicher, schaut sich ständig nach Streifenwagen um. Als die Freunde an einem Polizisten vorbeifahren, versteckt Priklopil sein Gesicht hinter der Hand. Er bittet seinen Freund, in einer Nebenstraße zu halten. Holzapfel muss sogar sein Handy abschalten – der Entführer hat Angst, geortet zu werden. Etwa eine Stunde stehen sie dort und Priklopil tischt seinem Freund eine unglaubliche Geschichte auf: Er sei angeblich zu schnell mit dem Auto unterwegs gewesen, und da er etwas getrunken habe, sei er vor einer Polizeistreife geflohen. Nun habe er Angst, seinen Führerschein zu verlieren und wolle untertauchen. Er habe die Geschichte geglaubt, erzählt Holzapfel in der Vernehmung einige Stunden später. Schließlich habe Priklopil so an seinem Führerschein gehangen. Oft habe er mit seinen schnellen Autos – die ihm die Mutter mitfinanzierte – Frauen beeindrucken wollen. Doch bei denen sei er nie gut angekommen. Sein Vater dagegen sei ein Frauenheld gewesen, habe viele Liebschaften gehabt. Priklopil habe den Papa deshalb angehimmelt, war selbst nach dessen Krebstod 1982 fast täglich an dessen Grab. Holzapfel sei daher erstaunt gewesen, als ihn Priklopil vier Monate zuvor gefragt hatte, ob seine Frau eine Geburtstagstorte mit einer 18 für ein junges Mädchen backen könnte. Angeblich für die nette Nachbarstochter. Doch dann kam Priklopil sogar mit einem jungen Mädchen zu ihm in die Firma, stellte sie ihm vor. Sie habe nett gegrüßt, auf ihn zart und glücklich gewirkt. Die letzten Stunden des Kampusch-Entführers DAS JUNGE MÄDCHEN – ES WAR NATASCHA KAMPUSCH! Auf Fotos erkannte Holzapfel sie in seiner Vernehmung wieder. Doch von der Geiselhaft des Mädchens will er nichts gewusst haben. Kann das sein? Auf Priklopils Flucht wechseln die Männer immer wieder ihren Standort, wenn ein Streifenwagen auftaucht. Die nächsten vier Stunden geht das so. Holzapfel kauft an einer Tankstelle zwei Tafeln Schokolade und etwas zu trinken. Priklopil prahlt, dass er die Polizei im Rückwärtsgang durch eine McDonald’s-Filiale abgehängt hat, und dass er rückwärts schneller war als die Beamten beim Vorwärtsfahren. Einige Polizisten hätten ihm sogar aus dem Weg springen müssen. Dann reden die beiden übers Geschäft. Seit Anfang der 90er-Jahre kaufen die beiden alte Häuser und Wohnungen, sanieren sie, verkaufen sie dann weiter. Gegen 20 Uhr trennen sich die Männer. Holzapfel sagt seinem Freund, dass er ihm nicht weiterhelfen kann. Priklopil antwortet, dass es egal sei, und er schon irgendwo unterkomme. Er steigt aus. Und drückt Holzapfel noch einen Zettel in die Hand. Darauf steht „Mama“. Eigentlich will Priklopil noch mehr schreiben – doch dann lässt er es. Er bittet den Freund nur: „Falls mir etwas zustößt, gib den Zettel meiner Mutter.“ Und: „Du weißt schon, was zu tun ist.“ Eine Stunde später wirft sich Wolfgang Priklopil auf der Wiener Nordbahnstrecke vor die S-Bahn – und stirbt. GAB ES KOMPLIZEN? WAR DIE EIGENE MUTTER VERSTRICKT? Wird Fall Kampusch wieder aufgerollt? WIENER STAATSANWALTSCHAFT DEMENTIERT Der Fall Kampusch lässt die Österreicher nicht los. Verfassungsrechtler Ludwig Adamovich (oben, Mitte) ist sich sicher: Bei den Ermittlungen wurde geschlampt. Nun hat ihn der österreichische Innenminister, Günther Platter, beauftragt, den Fall wieder aufzurollen, berichtet der „Stern“ Drei Gremien in Parlament und Ministerien beschäftigen sich laut „Stern“ mit den Pannen in der polizeilichen Ermittlungsarbeit, einem möglichen Amtsmissbrauch und der Frage, ob mit Rücksicht auf Schutz und auf die Vermarktung von Natascha Kampusch (20) Ermittlungen behindert wurden. „Dass gebremst wurde, das ist evident“, sagt Adamovich dem „Stern“. „Die Frage ist: Warum? Und wie? Und von wem?” Ermittlungsansätze hat der renommierte Verfassungsrechtler im Überfluss. Seine Vermutung: Priklopil war nicht allein! Kampusch-Entführer Wolfgang Priklopil: War er nicht allein? In diesem Haus wurde Natascha acht Jahre lang festgehalten 166 Aktenordner hat das Kriminologen-Team um den ehemaligen Präsidenten des Österreichischen Verfassungsgerichtshofes bereits durchforstet, 25 Polizeibeamte befragt. Das Ergebnis: Heiße Spuren wurden bei der Ermittlung nicht weiter verfolgt! Wieder im Visier der Ermittler: Priklopil-Freund Ernst Holzapfel (oben rechts). Der habe sich schon bei der ersten Befragung verdächtig gemacht. „Wieso, hot er’s umbrocht?“, war seine Reaktion auf die erste Frage der ermittelnden Beamtin. Kurz darauf gab er an, Natascha nur ein einziges Mal zusammen mit Priklopil gesehen zu haben. Weiterer Grund für den schweren Verdacht: Eine Schulfreundin Nataschas hatte bei der Entführung zwei Männer beobachtet. Holzapfel konnte aber während der damaligen Befragungen alle Verdachtsmomente ausräumen und bestritt, regelmäßigen Kontakt zum Kampusch-Entführer gehabt zu haben. Den Ermittlern hätte bei der Auswertung der Anruflisten Priklopils auffallen können, dass die eine andere Geschichte erzählen. Auch der Verdacht, Nataschas Mutter hätte möglicherweise mit Priklopil unter einer Decke gesteckt, wird wieder aufgegriffen. Ein Familienrichter behauptet: Natascha hatte schon vor ihrer Entführung Kontakt mit Priklopil. Die Indizien: Kurz vor der Entführung hatte das Mädchen plötzlich erheblich an Gewicht zugelegt und wieder das Bett genässt. Zudem wollen Ohrenzeugen gehört haben, wie Natascha zu ihrer Mutter sagte: „Mama, ich weiß, du hast das so nicht gewollt.“ Viele Nachfragen der damaligen Ermittler seien von den Anwälten Nataschas unterbunden worden – aus Rücksicht auf ihren seelischen Zustand. Weitere These: Natascha wollte ihren Peiniger schützen. In ihrer ersten Talk-Sendung beim österreichischen TV-Sender „Plus 4“ vertraute sie ihrem Gast, Rennfahrer-Legende Niki Lauda, an: „Ich wollte diesen Menschen nicht der Polizei ausliefern.“ Außerdem: Sie habe schon mit 12 Jahren die Idee gehabt, zu gehen. Sie hätte aber noch „stärker“ und „schneller“ werden wollen. Ob die Fall Kampusch jemals zu den Akten gelegt werden kann, ist unklar. Chef-Ermittler Ludwig Adamovich will laut „Stern“ die neuen Ermittlungen mit aller Härte vorantreiben und einigen wichtigen Menschen schmerzhaft auf die Füße treten. Allerdings: Die Staatsanwaltschaft Wien bestritt den „Stern“-Bericht, wonach die Polizei im Fall Kampusch neue Ermittlungen aufgenommen hat. Oberstaatsanwältin Marie-Luise Nittlder sagte der Deutschen Presse-Agentur dpa: „Dazu ist es noch zu früh. Zunächst müssen wir den Untersuchungsbericht genau studieren. Danach sehen wir weiter, ob es überhaupt Gründe für weitere Ermittlungen gibt.“ Nach achteinhalb Jahren Gefangenschaft konnte sich die damals 18-jährige Natascha Kampusch am 23. August 2006 aus der Gewalt des Nachrichtentechnikers Wolfgang Priklopil befreien. Quelle: Bild.de-online 15.06.2008 —————————————————————————————————————————- Zitat: Es wird vielleicht noch spannend werden. Da Natascha Kampusch zu einem Freund von Priklopil noch Kontakt pflegt auch die Mutter von Priklopil hält Kontakt zu Freunden von Priklopil, der “eigenbrödler und Einzelgänger ” Kinderentführer und Vergewaltiger! Die Mutter erzählte in dem erstem ersten Interview dass Nataschas Worte waren: “Mamamausi, ich habe gewußt, dass Du das nicht gewollt hast”, kann heißen, dass man nicht im Streit am Morgen auseinander geht, weil man nicht weiß ob man sich wiedersieht, so die Mutter immer ihren Kindern sagte. Oder dass sie Mitwisserin ist und somit auch Mittäterin die von Priklopils Handlungen- Verbrechen an Natascha Kampusch wußte? Letzteres wäre natürlich ein Skandal der für viele so denke ich, unerhört , unvorstellbar sein wird, aber trotzallem möglich sein könnte! http://www.gegensexuellegewalt.at/2008/06/priklpil-schrieb-abschiedsbrief/ |
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Verfasst am: 12. 05. 2009 [16:04]
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psychopanik
fleissiger Benutzer
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EH beruhigte WP also 4 Std lang. Soso. Das soll ihm erst einer mal nachmachen. Eigenartig ist es, dass EH im ersten Interview ungenaue Zeitangaben macht, von Nachmittag spricht, obwohl er den Zeitpunkt des Verlassens der Halle genaustens kennen müsste. Warum wollte er den genauen Zeitpunkt des Treffens noch offen lassen? Die Fahnung lief zu dem Zeitpunkt auf Hochturen Zitat: "Die Fahndung nach dem mutmaßlichen Entführer läuft auf Hochtouren. Es gebe mehrere Einsätze in verschiedenen Bereichen von Wien - unter anderem in einer Tiefgarage des Donauzentrums." Deshalb halte ich es für irreal, dass WP vier Stunden lang im Donauzentrum unentdeckt blieb! Sind unsere Polizisten alle blind oder war WP nicht so lange im DZ? http://orf.at/060823-3120/index.html Und: "..Dem Haus, wo Natascha festgehalten worden sein soll, näherten sich die Einsatzkräfte sehr vorsichtig.Es wurde zuerst für möglich gehalten, dass er das Gebäude mit Sprengfallen oder Ähnlichem gesichert hatte. Bei den Hausdurchsuchungen wurde aber kein Sprengstoff gefunden.." NK sagte was von Waffen im Haus. Wenn das stimmt, dann müssen diese Waffen beseite gebracht worden sein. Zeit dafür gab es. Gibt es diese Mittäter? Fazit: 13Uhr Flucht von NK 14Uhr Uhr WPs Anruf bei EH, bitte um Treffen 14.10Uhr Zusammen im Donauzentrum 20Uhr WP u EH gingen auseinander 21Uhr Selbstmord WPs Eine tolle Timeline, mit 4 Stunden Zeitloch. Nur EH weiss was wirklich geschah. Leider ists völlig unglaubwürdig dass EH 4h lang ihn im Donauzentrum beruhigt haben will. Außererdem wer hat dann die "Waffen", wenn es diese gab, beiseite geschafft? Es könnte auch sein dass WP nur NK "bluffte" und es gar keine Waffen gab... |
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Verfasst am: 12. 05. 2009 [16:11]
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psychopanik
fleissiger Benutzer
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Zitat: "..Zwar wurde sein Wagen dann gegen 17 Uhr in der Parkgarage eines Wiener Einkaufszentrums gefunden, aber auch eine sofortige Durchsuchung des Kaufhauses brachte kein Ergebnis.." quelle: http://www.stern.de/panorama/:Entf%FChrungsfall-Natascha-Sie-Gebieter/568399.html Fazit 13Uhr NK flüchtet im Garten WPs beim Staubsaugen 14Uhr WP ruft EH an, bittet um ein Treffen 14.10Uhr treffen sich WP u EH @ Donauzentrum 17Uhr WPs BMW wird i d Garage des DZ gefunden, Durchsuchung des Kaufhauses, kein P wird gefunden! 20Uhr WP u EH trennen sich 21WP begeht Selbstmord Wo haben WP und EH gesteckt, wenn sie die Polizei nicht im DZ finden konnte?? |
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Verfasst am: 12. 05. 2009 [17:45]
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psychopanik
fleissiger Benutzer
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EH hat WP also abgeholt, sie sind dann auf einen Parkplatz gefahren. WP gibt an ein Verkehrsvergehen begangen zu haben EH beruhigt ihn. Überlegt einmal: 4 h lang im Auto auf dem Parkplatz! Würdet ihr wegen einer Verkehrsübertretung 4 h lang im Auto am Parkplatz auf jemanden einreden und ihn beruhigen? Wie banal und unglaubwürdig ist denn das? Fazit: 13Uhr NK flüchtet in Nachbars Garten Grossfahndung mit Hubschrauber und Verfolgungsjagd 14Uhr WP ruft EH an und bittet um ein Treffen 14.10Uhr WP und EH treffen sich im Donauzentrum und fahren zum Parkplatz 17Uhr Die Polizei findet WPs BMW und durchsucht das DZ 20Uhr WP u EH trennen sich 21Uhr WP begeht Selbstmord Eh sagte er hätte mit WP fast die ganze Zeit über geschäftliche Dinge besprochen. Wer redet im Auto 4h lang geschäftliche Dinge? Was sind das für Geschäftsmänner die 4(!) Std im Auto Geschäft5liches bereden? Das passt vorn u hinten nicht zusammen! |
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Verfasst am: 14. 05. 2009 [12:57]
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anonymus
Power Poster
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@pp danke für die tolle Darstellung! Auch hier stimmt einiges nicht zusammen. Ich frage mich ob die Medien oder die Beteiligten die Hauptschuld an den Unklarheiten tragen. Carina, Eulenspiegel und alle anderen Megatreffer, was sagt ihr dazu? |
